Zeitschriftenrichtlinien und Publikationsprozess

Konzept

Das Online-Journal hat zum Ziel den wissenschaftlichen Diskurs zur Sozialen Arbeit in Österreich zu fördern. Die Etablierung einer Sozialarbeitswissenschaft, die theoretische Konzeptualisierung Sozialer Arbeit, die Förderung einer angewandten Forschung im Feld der Sozialen Arbeit und die Reflexion sozialarbeiterischer Praxis stehen im Fokus der Zeitschrift.

Die Zeitschrift soziales_kapital stellt ein zentrales Publikationsforum für Autor_innen dar, die Studien im thematischen Bereich der Disziplin Sozialer Arbeit (Sozialarbeit, Sozialmanagement, Sozialpädagogik) durchführen. So dient das Journal auch der Heranbildung einer wissenschaftlichen Community rund um die Disziplin und fördert die Publikationstätigkeit von Lehrenden und Absolvent_innen der FH-Studiengänge Sozialer Arbeit in Österreich.

Als Forum für Reflexion und Innovation steht die Publikation auch Autor_innen aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum zur Verfügung, die den Herausgeber_innen für die Soziale Arbeit inhaltlich und disziplinär besonders relevant erscheinen. Diese Publikationen werden in den Rubriken „Nachbarschaft“ veröffentlicht. Diskussionsbeiträge oder Repliken zu bei uns publizierten Beiträgen finden in der Rubrik „Einwürfe/Positionen“ ihren Platz.

 

Rubriken-Richtlinien

Editorial

Nicht auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Thema

Die Rubrik „Thema“ rückt in jeder Ausgabe einen inhaltlichen Schwerpunkt in den Vordergrund. Es können theoretische Beiträge, empirische Studien oder Praxisanalysen eingereicht werden. Die Schwerpunktthemen werden von den Standortredaktionen mit einem Jahr Vorlauf festgelegt.

Länge der Beiträge: 30.000 bis 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Sozialarbeitswissenschaft

Die Rubrik „Sozialarbeitswissenschaft“ bietet die Möglichkeit, aktuelle und relevante Beiträge zum wissenschaftlichen Diskurs Sozialer Arbeit in Österreich zu publizieren. Die Artikel können z.B. disziplinäre und professionelle Positionierungen, theoretische Modelle, Forschungsergebnisse oder fachliche Analysen umfassen.

Länge der Beiträge: 30.000 bis 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Junge Wissenschaft

Die Rubrik „Junge Wissenschaft“ bietet Nachwuchswissenschafter_innen aus der Sozialen Arbeit die Möglichkeit, zu publizieren und sich der Scientific Community bekannt zu machen. Zielgruppe sind Studierende und Absolvent_innen der österreichischen Studiengänge Soziale Arbeit mit herausragenden Abschlussarbeiten sowie wissenschaftliche Mitarbeiter_innen im Feld der Sozialen Arbeit. Beiträge können z.B. komprimierte Darstellungen von Bachelor- und Master-Arbeiten oder von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sein. Voraussetzung ist, dass die einreichende Person bis dato keine fachliche Buchpublikation als Haupt- oder Co-Autor_in vorweist bzw. nicht mehr als vier Fachartikel (mit)veröffentlicht hat.

Länge der Beiträge: 10.000 bis 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Werkstatt

Die Rubrik „Werkstatt“ eröffnet ein breites Spektrum, Fachbeiträge zur Sozialen Arbeit in Österreich zu veröffentlichen. Hier können aktuelle sozialarbeitswissenschaftliche Beiträge der Fachöffentlichkeit präsentiert, Forschungs- und Entwicklungsprojekte dargelegt sowie Konzepte und Werkstattberichte aus der Praxis Sozialer Arbeit publiziert werden. Besonders Expert_innen in den Organisationen Sozialer Arbeit sind an dieser Stelle eingeladen, ihre fachlichen Perspektiven in den Diskurs einzubringen. Mit dieser Rubrik zielt das Online-Journal darauf ab, disziplinäre und professionelle Perspektiven der Sozialen Arbeit enger zusammenzuführen.

Länge der Beiträge: 10.000 bis 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Nachbarschaft

Die Rubrik „Nachbarschaft“ greift wissenschaftliche Fachbeiträge aus anderen Disziplinen und/oder anderen Ländern/Regionen auf und bindet sie in den sozialarbeitswissenschaftlichen Diskurs in Österreich ein. Damit wird die Nähe der multiperspektivischen und transdisziplinären Sozialen Arbeit zu den Sozial- und Humanwissenschaften betont. Zugleich formuliert das Online-Journal mit dieser Rubrik den Anspruch, Sozialarbeitswissenschaft als eigenständige Disziplin zu etablieren und dabei Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zu anderen Disziplinen im Diskurs herauszuarbeiten.

Länge der Beiträge: 30.000 bis 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Einwürfe/Positionen

Die Rubrik „Einwürfe/Positionen“ stellt ein offenes Diskussionsforum zu aktuellen Themen Sozialer Arbeit in Österreich dar. Im Sinne eines wissenschaftlichen Essays wird Autor_innen die Möglichkeit eröffnet, eine themenfokussierte, begründete und auf Fachliteratur bezogene Position zu veröffentlichen. Dabei wird die eigene Position des/der Autors/Autorin ausgewiesen und fachlich nachvollziehbar begründet. Die Beiträge können z.B. auf aktuelle öffentliche Debatten und aktuelle Entwicklungen Bezug nehmen, populäre und methodische Konzepte Sozialer Arbeit hinterfragen oder sich auf bereits im Journal publizierte Beiträge beziehen.

Länge der Beiträge: 10.000 bis 30.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Geschichte der Sozialarbeit

Die Rubrik „Geschichte der Sozialen Arbeit“ versucht aufgrund der lückenhaften historischen Aufarbeitung Sozialer Arbeit in Österreich – einen Impuls für die dringend notwendige wissenschaftliche Rekonstruktion ihrer Einwicklungslinien zu liefern. Die rückblickende Perspektive auf spezifische Funktionen, Wissens- und Interventionsformen Sozialer Arbeit legt Kontinuitäten und Diskontinuitäten der österreichischen Sozialen Arbeit offen und bildet somit auch einen wesentlichen Beitrag für die künftige Professions- und Disziplinentwicklung. Beiträge können sich z. B. auf einzelne relevante Zeitspannen, Ereignisse, Handlungsfelder oder Persönlichkeiten beziehen.

Länge der Beiträge: 30.000 bis 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Rezensionen

In der Rubrik „Rezensionen“ werden publizierte Fachbücher und Schwerpunktausgaben von Fachzeitschriften im breiten Feld der Sozialen Arbeit und ihrer Nachbardisziplinen besprochen und kommentiert. Als Teil des wissenschaftlichen Diskurses gilt es Sammelbände, Monographien oder thematisch fokussierte Sammelbesprechungen in die Fachdebatte einzubetten, zentrale Inhalte zusammenzufassen und aus Sicht des Rezensenten/der Rezensentin zu diskutieren.

Rezensionsexemplare können an Susanne Sommer (redaktion@soziales-kapital.at) oder die Standortredaktionen gesendet werden.

Eine Rezension oder Sammelrezension hat folgende verbindliche Angaben zu beinhalten: Vollständiger Vorname, Name aller Autor_innen/Herausgeber_innen; Titel und Untertitel der Monographie/des Sammelbands/der Zeitschrift; Verlag; Erscheinungsort; Erscheinungsjahr; Anzahl Seiten; Preis in €; Rezensionstext im Umfang von 5.000 bis maximal 10.000 Zeichen; Name des Rezensenten/der Rezensentin; E-Mail des Rezensenten/der Rezensentin

Länge der Beiträge: 5.000 bis 10.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis)

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

News

In der Rubrik „News“ werden aktuelle Informationen aus der sozialarbeitswissenschaftlichen „Szene“ Österreichs veröffentlicht. Entsprechende Informationen können an Susanne Sommer (redaktion@soziales-kapital.at) gesendet werden.

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)

Termine & Ankündigungen

In der Rubrik „Termine & Ankündigungen“ können aktuelle fachliche Veranstaltungen wie Diskussionen, Tagungen oder Aktionen veröffentlicht werden. Entsprechende Informationen können an Susanne Sommer (redaktion@soziales-kapital.at) gesendet werden.

Auswählen Beitragseinreichung möglich Auswählen Indiziert Nicht auswählen Begutachtet (Peer Review)
 

Peer-Review-Vorgang

Die Redaktion von soziales_kapital hat sich bewusst gegen ein Peer-Review-Verfahren entschieden. Anstatt eines anonymen Reviews eines Gutachters/einer Gutachterin werden alle eingereichten Beiträge von Redakteur_innen in den Standorten kriterienbasiert bewertet und den Autor_innen gegebenenfalls Überarbeitungsvorschläge geben:
Ist der Beitrag auf dem aktuellen Niveau der Fachdiskussion bzw. kann er dazu einen nennenswerten Beitrag leisten? Sind die Argumentationen hinreichend transparent, stringent und kohärent? Entspricht der Beitrag Kriterien der wissenschaftlichen Redlichkeit? Entspricht der Beitrag formal, in seinem Stil und seiner wissenschaftlichen Qualität den Anforderungen an eine Publikation im Journal?

 

Erscheinungsfrequenz

Die Zeitschrift erscheint zweimal im Jahr, im Frühjahr (28.2.) und Herbst (30.9.):
1 (2008): Sozialarbeit und Soziales Kapital
2 (2008): Qualität in der Sozialen Arbeit
3 (2009): Soziale Arbeit und Soziale Verantwortung
4 (2009): Der Organisationsdiskurs in der Sozialen Arbeit
5 (2010): Arbeit
6 (2010): Theoriediskurse
7 (2011): kein Schwerpunktthema
8 (2012): Wohnen/Obdachlosigkeit
9 (2013): Gesundheit
10 (2013): Schulsozialarbeit
11 (2014): Alte Menschen/Generationen
12 (2014): Migration/Flucht
13 (2015): Medien
14 (2015): Partizipation
15 (2016): Diversity & Gender
16 (2016): Menschenrechtsprofession, Ethik & Profession
17 (2017): Gewalt / Gewaltprävention
18 (2017): Kinder- und Jugendhilfe
19 (2018): Sozialraum / Community Development
20 (2018): Armut / Sozialstaat [Erscheint 30.9.2018]
21 (2019): Globalisierung / Internationale Soziale Arbeit [Erscheint 28.2.2019]
22 (2019): Sucht / Konsum [Erscheint 30.9.2019]
23 (2020): Selbstorganisation / Niederschwelligkeit [Erscheint 28.2.2020]

 

Open-Access-Richtlinie

Die Zeitschrift bietet einen freien Zugang und verfolgt den Grundsatz, dass für die Öffentlichkeit frei zugängliche Inhalte einen übergreifenden Wissensaustausch unterstützen.

 

Archivierung

Die Zeitschrift nutzt das LOCKSS-System, um ein verteiltes Archivierungssystem zwischen den teilnehmenden Bibliotheken zu ermöglichen. Es erlaubt den Bibliotheken die Erstellung von dauerhaften Archiven der Zeitschrift.

 

Autor_innenrichtlinien

Das Online-Journal soziales_kapital dient der Bildung einer fachwissenschaftlichen Community für die Soziale Arbeit in Österreich. Die Beiträge beziehen sich auf Themen der Sozialen Arbeit, auf einschlägige fachwissenschaftliche Diskussionen bzw. auf für die Soziale Arbeit relevante Diskussionen in anderen Wissenschaftsdisziplinen.

Rubriken
In folgenden Rubriken können Beiträge eingereicht werden (Rubriken-Richtlinien):

  • Thema

  • Sozialarbeitswissenschaft

  • Junge Wissenschaft

  • Werkstatt

  • Nachbarschaft

  • Einwürfe/Positionen

  • Geschichte der Sozialarbeit

  • Rezensionen

  • News

  • Termine


Zur Einreichung der Beiträge


  1. Die Einsendung von Texten erfolgt in digitaler Form an eine der zehn Standortredaktionen, die an den jeweiligen Standorten für FH-Studiengänge Sozialer Arbeit in Österreich angesiedelt sind, an die Standortredaktion der OGSA oder an die zentrale Redaktion, die den Beitrag an eine Standortredaktion weitervermittelt. Die Entscheidung über die Aufnahme von Beiträgen erfolgt in der jeweils zuständigen Standortredaktion.

  2. Es wird vorausgesetzt, dass es sich bei den eingereichten Beiträgen um Originalbeiträge handelt, die bisher an keiner anderen Stelle veröffentlicht wurden. Das Copyright der Beiträge verbleibt bei den Autor_innen. Nach dem Erscheinen des Beitrags im Journal ist eine Veröffentlichung an anderer Stelle, mit Hinweis auf den Ort der Erstveröffentlichung, möglich. Doppelpublikationen sind in Einzelfällen und bei besonderer Relevanz möglich, sofern die Erstpublikation deklariert ist und eine Abklärung mit dem Verlag erfolgt ist.

  3. Die Länge der Beiträge muss dem geforderten Umfang der jeweiligen Rubrik entsprechen. Die Beiträge sind im MS-Word-Format oder in einem einfachen Textformat einzureichen.

  4. In den Beiträgen können Illustrationen veröffentlicht werden. Abbildungen, Tabellen und Graphiken sind im Text fortlaufend als Tabelle 1, Tabelle 2 etc. bzw. Abbildung 1, Abbildung 2 etc. zu nummerieren. Diese Illustrationen sind einerseits in den Textfile des Artikels zu integrieren und andererseits als separate Dateien (ggf. als GIF- oder JPEG-Dateien) in möglichst günstiger Auflösung (300 dpi) der Einreichung beizufügen. Die Formatierung für den Webgebrauch erfolgt durch die Redaktion.

  5. Die Beiträge müssen in einer geschlechtergerechten Sprache verfasst sein. In formaler Hinsicht und aus Gründen der Einheitlichkeit ist eine Schreibweise des „Binnen-I“ oder einer „Gender-Gap-Variante“ zu verfolgen.

  6. Am Ende des Beitrags ist ein Literaturverzeichnis anzuführen, in dem alle im Text (direkt sowie indirekt) zitierten Quellen verzeichnet sind. Im Fließtext wird darauf mittels Kurzverweisen verwiesen.

  7. Eine Zusammenfassung des Beitrags (750 bis 1.500 Zeichen) sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache sowie fünf bis sieben Keywords zur Verschlagwortung sind dem Artikel voranzustellen.

  8. Eine Autor_innennotiz (max. 400 Zeichen) ist am Ende des Beitrags anzufügen, die folgende Angaben enthält: Akademischer Grad, Vor- und Zuname, derzeitige Tätigkeit und E-Mail. Zudem sind kurze biographische Angaben mit Informationen zu den Arbeitsschwerpunkten möglich. Bei Interesse kann ein Foto veröffentlicht werden, das als Extrafile der Einreichung beizufügen ist.

  9. Die eingereichten Arbeiten müssen so gestaltet sein, dass ein aufwendiges Lektorat nicht notwendig ist. Der Text sollte möglichst unformatiert (einzeilig, linksbündig, ...) als Word-Datei eingeschickt werden.


Gliederung und Textgestaltung des Haupttextes


  • Überschriften: Die Gliederung in Titel, Untertitel, etc. ist im Sinne des einheitlichen
Erscheinungsbildes der Zeitschrift durch ein Zahlensystem (1., 2., 1.1, 1.2, ...) zu verdeutlichen.

  • Absätze: Der Fließtext sollte zur besseren Lesbarkeit in eindeutig erkennbare Absätze unterteilt sein.

  • Anmerkungen: Anmerkungen als erläuternde Hinweise im Text sind fortlaufend zu nummerieren und als Endnoten zu erstellen (also am Ende des Beitrags). Die Endnoten selbst folgen nach dem Haupttext und vor dem Literaturverzeichnis.

  • Bitte möglichst nur gebräuchliche und allgemein bekannte Abkürzungen verwenden.

  • Hervorhebungen im Text sind sparsam, jedenfalls aber einheitlich zu gestalten. Eigennamen von Organisationen, nicht-deutschsprachige Begriffe und Titel von Monographien und eigenständigen Publikationen werden kursiv gesetzt. 


  • Zahlen und Jahreszahlen: Zahlen werden bis zur Ziffer Zwölf ausgeschrieben, ab 13 als Nummern angegeben. Jahreszahlen und Dekaden werden nach folgendem Schema angegeben: 1980er Jahre.

 

Zitierrichtlinien

Beiträge im Online-Journal soziales_kapital verwenden die Standards der Harvard-Zitierweise. Dabei ist insbesondere auf folgende Dinge zu achten:

  • Trennscharf zitieren: eigene und fremde Aussagen sind einwandfrei zu trennen und zu kennzeichnen;

  • Quellengetreu zitieren: Rechtschreibung und Fehler, hervorgehobene Formatierungen/ Auslassungen sind zu kennzeichnen;

  • Quellen eindeutig angeben: Zitate sind eindeutig zu identifizieren und aufzufinden;

  • Kontextkonformität beachten: direkte und indirekte Zitate sind sinngemäß zu verwenden, ohne den ursprünglichen Inhalt zu verfremden.

  • Formalia: Zitate werden in doppelten Anführungszeichen, nie kursiv geschrieben (Originaltreue!). Wenn ein Zitat länger als drei Zeilen ist, wird es vom übrigen Text durch Einrückung abgehoben. Zitate im Zitat werden durch einfache Anführungszeichen gekennzeichnet. 

  • Titelnennung im Fließtext: Titelangaben von Monographien und eigenständigen Publikationen werden kursiv gesetzt, Titel von Artikeln in Sammelbänden, Zeitungen etc. in doppelten Anführungszeichen.


  • Verwendung des Autor-Jahr-Systems

    Beim Autor-Jahr-System wird im Fließtext in Klammern auf den/die Autor_in, Erscheinungsjahr und Seite(n) des zitierten Werkes verwiesen.

    • Bei mehreren Autor_innen werden bei der Erstnennung im Kurzverweis alle Autor_innen genannt, folgend kann mit „et al.“ abgekürzt werden. Im Literaturverzeichnis werden alle Autor_innen angegeben.



    • Wird ein längerer Textabschnitt zitiert, werden die genauen Seitenzahlen genannt, auf „ff.“ sollte verzichtet werden. Auch indirekte Verweise bedürfen der Angabe von Seitenzahlen.


    • Auf Zitate aus zweiter Hand sollte prinzipiell verzichtet werden. Werden Autor_innen nicht im Original zitiert, wird dies im Kurzverweis mit dem Hinweis „zit.n.“ angegeben; im Literaturverzeichnis wird nur die verwendete Quelle angegeben. 

    • Werden vollständige Sätze zitiert, ist das Satzzeichen Teil des Zitats, der Kurzverweis wird ohne separates Satzzeichen angeschlossen. Bei Blockzitaten wird der Beleg immer nach dem Satzanzeichen angefügt.
    • Wird nur ein Satzfragment zitiert, wird das Satzzeichen nach den Anführungszeichen angefügt, der Beleg ist dann Teil des Satzes. Belege bei indirekten Zitaten stehen immer vor dem Satzzeichen.


    Das Online-Journal soziales_kapital verwendet folgende Form:

    • (Name Erscheinungsjahr: Seitenangabe)

    • Beispiel: (Puhl 1996: 5f.) oder (Puhl 1996: 5–7)


    Im angefügten Literaturverzeichnis werden die Angaben dann detailliert dargestellt:

    • Name, Vorname (Hg.) (Jahr): Titel. Untertitel. Verlagsort(e): Verlag.

    • Beispiel: Puhl, Ria (Hg.) (1996): Sozialarbeitswissenschaft. Neue Chancen für theoriegeleitete Soziale Arbeit. Weinheim/München: Juventa.


    Drei Zitierbeispiele

    • Direktes Zitat ohne Auslassung:

      „Vorbedingung für jedes Lesen ist die Mustererkennung durch visuelle Wahrnehmung.“ (Rost 2004: 182)

    • Direktes Zitat mit Auslassung:

      „Vorbedingung […] ist die Mustererkennung durch visuelle Wahrnehmung.“ 
(Rost 2004: 182)

    • Indirektes Zitat (sinngemäße Wiedergabe):

      Rost (2004: 182f.) legt dar, dass der Lesevorgang ein komplex ablaufender Akt der Mustererkennung ist. Gelesenes wird im Gedächtnis verankert und mit dem Vorwissen verknüpft.

      In verschiedenen Studien wird darauf hingewiesen, dass der Lesevorgang ein komplex ablaufender Akt der Musterkennung ist. Dementsprechend können wir ohne Vorkenntnisse keinen Text wirklich verstehen, und zwar weil Menschen Informationen eher aufnehmen, wenn diese für sie sinnvoll sind (vgl. Rost 2004: 182f.).


    Literaturliste anlegen

    • Monographie:

      Rost, Friedrich (2004): Lern- und Arbeitstechniken für das Studium. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

    • Sammelband:

      Puhl, Ria (Hg.) (1996): Sozialarbeitswissenschaft. Neue Chancen für theoriegeleitete Soziale Arbeit. Weinheim/München: Juventa.

    • Beitrag in einem Sammelband:

      Merten, Roland (1996): Zum systematischen Gehalt der aktuellen Debatte um eine autonome „Sozialarbeitswissenschaft“. In: Puhl, Ria (Hg.): Sozialarbeitswissenschaft. Neue Chancen für theoriegeleitete Soziale Arbeit. Weinheim/München: Juventa, S. 83–99.

    • Beitrag mehrerer Autoren / Autorinnen:

      Dewe, Bernd/Ferchhoff, Wilfried/Scherr, Albert/Stüwe, Gerd (1996): Sozialpädagogik, Sozialarbeitswissenschaft, Soziale Arbeit? Die Frage nach der disziplinären und professionellen Identität. In: Puhl, Ria (Hg.): Sozialarbeitswissenschaft. Neue Chancen für theoriegeleitete Soziale Arbeit. Weinheim/München: Juventa, S. 111–125

    • Beitrag in einer Zeitschrift:

      Wegener, Hildburg (2007): Anna von Gierke und der Fünfte Wohlfahrtsverband. In: Soziale Arbeit, 56. Jahrgang, Februar 2007, S. 42f.

    • Internetquelle:

      Mayer, Brigitte/Gruber, Hans (2007): Wissenschaftliches Arbeiten. Ein Leitfaden. Version 5/2007. http://www.fhv.at/fhv/lib/wiss/wissarb.pdf (27.09.2007).

    • Rechtsmaterien:

      VRV – Voranschlags‐ und Rechnungsabschlußverordnung 1997, BGBl. Nr. 787/1996, idF. BGBl. II Nr. 400/1997.

    • Am Ende des Literaturverzeichnisses können unter der Überschrift „weiterführende Links“ Links zu Materialien oder zu ausführlicheren Projektdarstellungen gesetzt werden.

     

    Impressum

    Informationen gemäß §5 ECG sowie Offenlegung gemäß §25 MedienG


    Medieninhaber:

    Verein zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialen Arbeit

    ZVR-Zahl: 543205244

    Sitz Wien

    c/o: FH-Prof.in Mag.a Dr.in Elisabeth Steiner, FH Campus Wien

    Postadresse: 1100 Wien, Favoritenstraße 226/A.2.14

    E-Mail: redaktion@soziales-kapital.at



    HerausgeberInnen:


    • Josef Bakic, FH Campus Wien

    • Roland Fürst, FH Burgenland

    • Belachew Gebrewold, MCI Management Center Innsbruck

    • Waltraud Grillitsch, FH Kärnten

    • Marianne Gumpinger, FH Oberösterreich

    • Christine Haselbacher, FH St. Pölten

    • Arno Heimgartner, Karl-Franzens-Universität Graz

    • Michael Himmer, FH Vorarlberg

    • Martin Kolbinger, FH Salzburg

    • Gertraud Pantucek, FH Joanneum Graz

    • Peter Pantucek-Eisenbacher, FH St. Pölten

    • Elisabeth Raab-Steiner, FH Campus Wien

    • Christian Stark, FH Oberösterreich

    • Brigitta Zierer, FH Campus Wien



    Leitung der Standorte & Mit-HerausgeberInnen:


    • Standort Burgenland: David Stöhr (FH Burgenland)

    • Standort Feldkirchen: Hubert Höllmüller (FH Kärnten)

    • Standort Graz: Gertraud Pantucek (FH Joanneum)

    • Standort Innsbruck: Angelika Svoboda (MCI Management Center Innsbruck)

    • Standort Linz: Petra Wagner (FH Oberösterreich)

    • Standort Salzburg: Doris Rosenlechner-Urbanek (FH Salzburg)

    • Standort St. Pölten: Monika Vyslouzil (FH St. Pölten)

    • Standort Vorarlberg: Johanna Hefel (FH Vorarlberg)

    • Standort Wien: Marc Diebäcker (FH Campus Wien)

    • Standort OGSA (Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit): Martin Lu Kolbinger



    Grundlegende Richtung:

    Ziel des Journals ist die Förderung der Sozialarbeitswissenschaft und ihrer Entwicklung in Theorie und Praxis.

    Copyright:

    Das Copyright der Beiträge bleibt bei den jeweiligen Autor_innen.

    Links:

    Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber_innen verantwortlich.

    ISSN:

    2070-3481

     

    Links

    Hochschulen


    Organisationen

    Medien