soziales_kapital

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wissenschaftliches journal österreichischer fachhochschul-studiengänge soziale arbeit
Nr. 14 (2015) / Rubrik "Sozialarbeitswissenschaft" / Standort St. Pölten
Printversion: http://www.soziales-kapital.at/index.php/sozialeskapital/article/viewFile/393/693.pdf


Veronika Reidinger:

Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit

Professionalisierungsprojekt oder managerialistische „cookbook social work“?


1. Einleitung
Wirkungsorientierung, Wirkungsforschung, Evidence-Based Practice und wirkungsorientierte Steuerung. Die Frage nach Wirkungen in der Sozialen Arbeit ist eingebettet in unterschiedliche Diskurse und mitunter haben sie nur gemein, dass in ihnen der Begriff „Wirkung“ zentral ist. Auch wenn sich die Frage nach Wirkung analytisch in Diskurse „um Professionalität, um Forschungsparadigmen und um Marktorientierung bzw. ‚Neue Steuerungsmodelle‘“ (Otto et al. 2007: 22) unterscheiden lässt, so gibt es dennoch Verschränkungen und Schnittflächen, die in dieser Arbeit nachgezeichnet werden sollen. Gerade weil die Debatte um Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit allerdings so viele unterschiedliche Konzepte, AkteurInnen und Interessensgruppen umfasst, können Diskurslinien nur ausschnitthaft und selektiv skizziert werden. Dabei wird zunächst die Frage der Wirkung als Professionalisierungsprojekt ausgeführt, da diese in der Sozialen Arbeit auch stark an professionstheoretische Überlegungen anknüpft. Nachdem die Wirkungsforschung vor allem im englischsprachigen Raum als „Evidence-Based Practice“ breit rezipiert und diskutiert wird, folgt eine Auseinandersetzung zu ihren Prämissen, der dahinter liegenden Forschungslogik und Konsequenzen für die sozialarbeiterische Praxis. Zuletzt wird mit der managerialistischen Wirkungsorientierung auf einen Diskurs eingegangen, der sich vor allem auf die Organisations- und Finanzierungsebene sozialer Dienstleistungen bezieht und als wirkungsorientierte Steuerung der Praxis zu einer „wirkungsorientierten Transformation“ (Polutta 2010: 53) der Sozialen Arbeit selbst führt.


2. Wirkungsorientierung als Professionalisierungsprojekt?
Wird Professionalisierung als „Prozess der erfolgreichen Durchsetzung von Zuständigkeitsansprüchen“ (Obrecht 2013: 50) verstanden, stellt sich die Frage, wie Soziale Arbeit als „professionalisierungsbedürftige Semi-Profession“ (Oevermann 1996, 2008, Etzioni 1969) die ihr zugeschriebenen Professionalisierungsschwierigkeiten überwinden kann. Gerade die oftmals schwierige Abgrenzung zur Laienarbeit (vgl. dazu Nadai/Sommerfeld/Bühlmann 2005) steht dem Umstand entgegen, dass Professionen idealtypisch spezifisches Fachwissen besitzen, das in der akademischen Ausbildung erworben und in der beruflichen Praxis angewandt wird. Die Soziale Arbeit sieht sich mit einer „Kritik der professionellen Urteilskraft“ (Dahmen 2011: 7) konfrontiert, bei der das Vertrauen in die professionelle Kompetenz, soziale Probleme angemessen bearbeiten zu können, verloren gegangen ist. Genau hier setzt die Evidence-Based-Practice(EBP)-Bewegung an, die die Wissensbasis professioneller Entscheidungen auf ein wissenschaftliches (evidenzbasiertes und wirkungsorientiertes) Fundament setzen möchte. Eileen Gambrill (2001) attestiert der Sozialen Arbeit in ihrer breit rezipierten Kritik, dass sie als autoritätsbasierte Profession die Illusion aufrecht erhalte, „that social work is based on specialized knowledge of unique value in achieving certain outcomes“ (ebd.: 167), wenngleich sie allenfalls auf Pseudowissenschaftlichkeit, Vertrauen und Glaube basiere. Es liege in der berufsethischen Verantwortung der Wohlfahrtsprofessionellen, die eigene Arbeit nicht mit guten Intentionen zu legitimieren, sondern ihr Fachwissen und -handeln mit outputorientierter wissenschaftlicher Evidenz abzusichern (vgl. ebd.). Damit einher geht die Forderung an die Forschung, praxisrelevantes Wissen durch Wirkungs- und Evaluationsstudien bereitzustellen. In diesem Sinne kann Wirkungsorientierung (im Rahmen der EBP) auch als Professionalisierungsprojekt verstanden werden, gekoppelt an den Glauben

„an die Potenz der Wissenschaft, eine präzise, zutreffende und letztlich überlegene Form des Deutungswissen eröffnen zu können, der die wesentliche Legitimationsgrundlage für eine Steuerung der Leistungserbringung durch Professionalität darstellt“ (Otto 2007: 48).

Von den EBP-BefürworterInnen wird allerdings nicht nur insofern professionstheoretisch argumentiert, als dass die Orientierung an wissenschaftlichen Erkenntnissen die Professionalisierung der Sozialen Arbeit insgesamt vorantreibt, sondern auch im Sinne einer berufsethischen Verpflichtung gegenüber ihren AdressatInnen:

„What distinguishes EBP from other models of social work intervention is that the practitioner is seen as having an ethical and professional obligation to seek out the best available evidence“ (McNeece/Thyer 2004: 10).

EBP könne am besten dem Recht der AdressatInnen auf die effektivste Form der Hilfe (durch empirische Forschung fundiert) und der Forderung nach Transparenz bestimmter Hilfeleistungen nachkommen. Gleichzeitig werden dabei AdressatInnen als „informed participants“ (Gambrill 2001: 173) in Entscheidungen über ihr Leben einbezogen. Lässt man die kritische und polemische Frage beiseite, ob denn bisher „inhaltlich ahnungslos und ethisch indifferent gegenüber den Konsequenzen ihres Entscheidens und Handelns“ (Albus/Ziegler 2013: 164) agiert wurde, so zeichnet sich im emanzipativen Anspruch des „informed participants“, der mündig und kompetent über Hilfemaßnahmen mitentscheidet, ein klarer Widerspruch zu den sonstigen Prämissen der EBP ab. Denn in der Orientierung an der Frage, „welches Vorgehen die höchste Effektivität aufweist oder anders formuliert, welches Programm die höchste Wahrscheinlichkeit hat, ein vorab bestimmtes Ziel zu erreichen“ (ebd.: 165) geht zugleich die Aufforderung an die Praxis einher,

„das nach probabilistischen Prämissen effektivste Programm durchzuführen und damit gerade nicht die AdressatInnen bei der Entscheidung und Durchführung von Maßnahmen möglichst viel mitentscheiden zu lassen“ (ebd.: 165).

Es lässt sich festhalten, dass weitgehend Einigkeit darüber herrscht, dass die Orientierung der sozialarbeiterischen Praxis an empirischer Forschung wünschenswert ist, solange sich die Debatte um Wirkungsorientierung als fachlicher und innerprofessionstheoretischer Diskurs entfaltet. Gleichzeitig sind mit einer evidenzbasierten Praxis Hoffnungen auf (Re-)Professionalisierung verknüpft, bei der die Wirkungs- und Wissenschaftsorientierung als Legitimationsgrundlage für die professionelle Praxis gesehen wird. Die kritischen Stimmen richten sich allerdings darauf, dass bei der Debatte um Wirkungsorientierung oder EBP oft übersehen wird, dass sie – gerade im deutschsprachigen Raum – oft „mit dem verwaltungstechnischen, politischen und moralischen Programm einer neuen wettbewerbsorientierten und an Kosten-Nutzen-Kriterien orientierten Steuerung verknüpft“ (Otto/Polutta/Ziegler 2010: 10) ist, somit das „professionelle Deutungswissen“ (Polutta 2010: 50) sukzessive an Legitimation verliert und damit Professionalismus durch Managerialismus ersetzt wird (vgl. Otto et al. 2007; siehe auch Kapitel 4). Gleichzeitig steht auch die evidenzbasierte Praxis – als fachlicher Diskurs geführt – selbst unter Beschuss, da in einer engen und normativen Anwendung von EBP ein Aushöhlen oder gar eine Entmündigung der professionellen Praxis befürchtet wird (vgl. bspw. Webb 2010, Albus/Micheel 2012).


3. Wirkungsorientierung und Evidence-Based Practice
Auch wenn der Diskurs um Wirkungsorientierung sehr kontroversiell geführt wird und es die unterschiedlichen Positionen verunmöglichen, von dem Wirkungsdiskurs zu sprechen, hat sich vor allem in Großbritannien, den USA und Skandinavien eine Wirkungsdebatte entwickelt, an die auch immer mehr im deutschsprachigen Raum angeknüpft wird. Im vorigen Kapitel schon mit Evidence-Based Practice erwähnt, soll dieses Konzept in diesem näher ausgeführt werden. Im Wesentlichen (wenngleich stark vereinfacht) geht es um die Nutzung des besten verfügbaren wissenschaftlichen Wissens („best available evidence“) in der sozialarbeiterischen Praxis. Zentral ist dabei die Orientierung am Outcome, der sich als effektiv oder wirksam erweisen muss. Die Effektivität oder Wirksamkeit von Hilfsmaßnahmen soll dabei im Rahmen von Wirkungsstudien erfasst werden, wobei laut mancher AutorInnen nicht jede Forschungsmethode dazu geeignet ist, den nötigen Evidenznachweis für die Praxis zu liefern. So hierarchisieren McNeece und Thyer (2004) beispielsweise die unterschiedlichen Forschungsmethoden hinsichtlich ihrer „Beweiskraft“: am oberen Ende der Hierarchie befinden sich Randomized Controlled Trials (RCT) und Metastudien, die diese beinhalten; am anderen Ende der Beweisleiter stehen qualitative Studien. Damit werden quantitative Studien favorisiert, die statistische Aussagen darüber treffen,

„unter welchen kontrollierten Bedingungen ein bestimmtes Programm bei einem spezifischen Klientel (wahrscheinlichkeitstheoretisch!) zu einer festgelegten Zielerreichung geführt hat“ (Albus/Micheel/Polutta 2011: 246).

Damit der Kausalzusammenhang jedoch auch für den spezifischen Fall in der Praxis gültig sein kann, muss dieser der Fallproblematik in der Wirkungsstudie entsprechen und die Intervention in exakt derselben Art und Weise durchgeführt werden. Dabei helfen sollen „Practice Guidelines“, die als Handlungsleitfäden den Professionellen im besten Falle als Orientierung dient, im schlechtesten Falle als genaue und standardisierte Anweisung zur Durchführung von Hilfemaßnahmen konzipiert ist und damit, wie Otto und Ziegler (2008) treffend bemerken, eher an eine „cookbook social work“ (Otto/Ziegler 2008: 275) erinnert.

Natürlich muss erwähnt werden, dass auch die EBP-Bewegung durchaus unterschiedliche Positionen umfasst. In Anlehnung an Trinder (2000) schlägt beispielsweise Webb eine Unterscheidung in „pragmatische“ und „experimentelle“ Zugänge vor (vgl. Webb 2002: 48). Der experimentelle Zugang in der „What-Works“-Fraktion ist jener, der im vorigen Absatz vorgestellt wurde und in einer Effektivitätshierarchie RCTs am oberen Ende verortet. Gleichzeitig beurteilen sie die sozialarbeiterische Praxis als ineffektiv, indem sie auf vagen Einschätzungen und Vorhersagen beruhen, „rather than considering what is more or less probable“ (ebd.: 49). Im pragmatischen Zugang bezieht sich die Evidenzbasierung auf eine forschungsfundierte Praxis, ohne die unterschiedlichen Forschungsmethoden zu hierarchisieren oder zu favorisieren. So werden durchaus auch qualitative Forschungen für eine evidenzbasierte Praxis als sinnvoll angesehen und ihr Einsatz für die Entwicklung von Practice Guidelines propagiert (bspw. Gould 2010). Dennoch dominiert innerhalb der EBP das quantitativ-statistische Paradigma, das RCTs in Evaluations- und Wirkungsstudien bevorzugt, da sie im Vergleich zu qualitativen Studien die vermeintlich valideren Aussagen über die Wirksamkeit von Interventionen liefern.

Die Kritik am Konzept der EBP – trotz vielfacher Übereinstimmung darüber, dass der Sozialen Arbeit die wissenschaftliche Fundierung durch empirische Forschung fehlt – richtet sich nun hauptsächlich an die „What-Works“-Fraktion, ihrer Orientierung am naturwissenschaftlichen, hypothesenüberprüfenden Paradigma und ihrem positivistischen Wissenschaftsverständnis. Damit lassen sich ganz allgemein die verschiedenen Positionen zur EBP auf paradigmatische Grundpositionen zurückführen und damit einhergehend wird grundsätzlich die Frage gestellt, „ob der Gegenstandsbereich des Sozialen kausalen Erklärungen zugänglich ist“ (Hüttemann 2010: 123). Zugleich wird angemerkt, dass die Soziale Arbeit im deutschsprachigen Raum vor allem in hermeneutischer Tradition steht, die den interpretativen Zugang des Verstehens fokussiert und die Idee von Kausalerklärungen ablehnt (vgl. Otto/Ziegler 2008). Doch auch wenn die Aussagekraft von Experimentalforschungen von manchen AutorInnen nicht in Abrede gestellt wird, so wird hinterfragt, ob die von ihr generierten Aussagen dazu dienlich sind, die sozialarbeiterische Praxis anzuleiten. Otto, Polutta und Ziegler (2010) verweisen beispielsweise darauf, dass das Problem in der Verallgemeinerung und Übertragbarkeit der Ergebnisse liegt:

„Eine Übertragung der Ergebnisse von RCTs auf andere Kontexte und Programmgestaltungen […], ist nicht möglich ohne genau das zu gefährden, was RCTs mühevoll sicherzustellen versuchen, nämlich die interne Validität der Wirkungsaussagen“ (ebd.: 15).

Insofern sei sie nur „um den Preis einer Manualisierung zu haben“ (ebd.), um Kontexteinflüsse systematisch zu minimieren, oder sie ist im schlechtesten Falle als Entscheidungsgrundlage für die sozialarbeiterische Praxis schlicht „empirisch wertlos“ (ebd.).

Weiters wird professionstheoretisch problematisiert, dass die Wirkung konsequent von ihren Kontexten entkoppelt wird. Denn somit werde den Professionellen zugleich die Möglichkeit genommen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit Blick auf den „professionskonstitutiven“ (ebd.: 11) Einzelfall in Beziehung zu setzen, sondern diese subsumtionslogisch einzuordnen und das von ExpertInnen bereit gestellte „Handlungsanleitungswissen“ (Albus/Micheel/Polutta. 2011: 246) in standardisierter Form anzuwenden. Auch wenn die Logik der Subsumtion zwar ein wesentliches Element der professionellen Praxis darstellen mag (vgl. Dahmen 2011: 115), stelle sie jedoch keine „Reflexionsgrundlage für die je Kontext- und fallspezifischen Entscheidungen dar, die im Rahmen einer professionellen Praxis zu treffen sind“ (Otto et al. 2007: 40). Gleichzeitig wird der dahinterliegende kausalistisch-mechanistische Blick auf Soziales kritisiert, der dem komplexen Prozess des „decision making“ in der täglichen Praxis nicht gerecht werden kann:

“Rather than conceiving of social workers and clients as social billiard balls, passively bounding through a world of causal and objective relations, they should be conceived as dynamic, interconnected agents who make decisions according to heuristic devices which are bound up with specific cultural formations“ (Webb 2001: 76).

Damit einher geht ein weiterer Kritikpunkt, der sich auf das Verhältnis von Forschung und Praxis richtet. So wird ein hierarchischer Wissenstransfer attestiert, der einer linearen Logik folgend einen direkten Zusammenhang zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und ihrer Realisierung in der Praxis voraussetzt:

„In Bezug auf die Wissenschafts-Praxis-Relation hat EBP die den Transfer-Modellen zu Grunde liegende, unterkomplexe Vorstellung eines ‚Senders‘ und eines ‚Empfängers‘ nicht überwunden. Insofern erstaunt es nicht, dass Schwierigkeiten bei der Implementation des Modells und eine zögerliche Anwendung durch die Professionellen beobachtet wurden“ (Hüttemann 2011: 61; Zur Kritik am Transfermodell siehe auch Gredig/Sommerfeld 2010).

So wird argumentiert, dass in der beruflichen Praxis ein kategorialer Unterschied zwischen Wissenschaftswissen und praktischem Handlungswissen besteht (vgl. Dewe 2009) und die Notwendigkeit der Relationierung durch „reflexive Professionalität“ (ebd.: 102) betont. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass eine reflexive Professionalität durchaus auch als „Umgang mit professionellem Nicht-Wissen“ (ebd.: 106) interpretierbar ist. Eine Ansicht, die auch Blom (2009) vertritt, der gerade in der sozialarbeiterischen Praxis das Nicht-Wissen als komplementäre Ressource zum Wissen versteht, indem es die Offenheit gegenüber nicht routinisierbarer und unplanbarer Elemente in der täglichen Arbeit bewahrt, um so in Situationen der Ungewissheit die eigene Handlungsfähigkeit zu bewahren.

Nicht zuletzt bezieht sich ein häufig formulierter Kritikpunkt auf das Credo „What Counts is What Works“, das vermeintlich entpolitisiert eine Neutralität der Wirkungsorientierung suggeriert und dabei ausblendet, dass die Frage was und von wem etwas als wirksam erachtet wird, durchaus auch eine politische ist. So offenbare sich der politische Charakter der Wirkungsforschung schon alleine durch die Auswahl einer bestimmten Methode oder die Festlegung auf bestimmte Erfolgsindikatoren, die die Wirkung Sozialer Arbeit beurteilen sollen und somit immer als ein „Ergebnis politisch-normativer Entscheidungen“ (Ziegler 2012: 94) gedeutet werden können. Außerdem generiert die Wirkungsforschung ihre Forschungsfragen und den Untersuchungsgegenstand selten selbst, sondern ist zum Großteil durch externe AuftragnehmerInnen und Ausschreibungsverfahren abhängig (vgl. Dahme/Wohlfahrt 2012). Die Wirkungsforschung und Konzepte von EBP stehen dabei in engem Zusammenhang zu Neukonfigurationen im neoliberalen Wohlfahrtsstaat (vgl. Gray/McDonald 2006) und verschleiern in der postulierten Neutralität allerdings oft „its symbiotic relationship with neo-liberal inspired politics underpinning the reform of the state and associated service delivery“ (ebd.: 12). Auch wenn es nach Otto und Ziegler (2008) falsch wäre, die EBP-Bewegung für eine technokratisch-managerialistische Ausrichtung der Sozialen Arbeit verantwortlich zu zeichnen, so profitiert sie doch von einem „New Public Management“ und seiner Orientierung an Effektivität und Überprüfbarkeit. Webb (2001) bemerkt hierzu: „Evidence-based practice effectiveness sits comfortably alongside the new managerialism in social work“ (ebd.: 74).


4. Managerialistische Wirkungsorientierung
Wie schon angeklungen, unterscheidet sich die „managerialistische“ Wirkungsorientierung von der Forderung nach einer evidenzbasierten Praxis im Wesentlichen darin, dass Wirkung „primär als eine Frage der Gestaltung von organisationsbezogenen Qualitätskriterien und Finanzierungsstrukturen“ (Otto et al. 2007: 22) behandelt wird. Insofern wird die Wirkungsdebatte im deutschsprachigen Raum auch als „halbierter Wirkungsdiskurs“ (ebd.: 22) bezeichnet, da sie sich im Vergleich zu Großbritannien oder den USA weniger auf einen systematischen Einsatz von Ergebnissen der Wirkungsforschung bezieht, als auf eine wirkungsorientierte Steuerung und Lenkung der sozialarbeiterischen Praxis auf Management- und Finanzierungsebene. Der Debatte um Wirkungsorientierung ging dabei eine Qualitätsdebatte voraus, die sich allerdings noch vornehmlich Fragen einer Struktur- und Prozessqualität widmeten. Mit der Frage um Wirkungen gewinnt allerdings die Dimension „Ergebnisqualität“ sukzessive an Bedeutung, die sich auf konkrete Leistungen (Output) und erzielte Wirkungen (Outcome) bezieht und sich vor allem auf die Herstellung und Messung von letzterem fokussiert (vgl. Dahmen 2011, Beckmann/Richter 2008). Werden diese Qualitätsstandards dabei an die Verteilung von Geldern geknüpft, dann wird offensichtlich, dass Wirkungsorientierung mit einer „wirkungsorientierten Finanzierung“ (Otto et al. 2007: 24) gleichgesetzt wird, die sich vor allem um die Frage dreht, „ob die Finanzierungsform von sozialen Interventionen zu effizienten Ergebnissen führt“ (Dahme/Wohlfahrt 2010).

Der „Vertrauensverlust in die Leistungsfähigkeit der Profession“ (Albus/Polutta 2008: 261) kann und soll somit zwar auch – wie vorhergehend ausgeführt – als professionstheoretischer Diskurs geführt werden, „allerdings trifft EBP mit ihrer Kritik der derzeitigen (Entscheidungs-)Praxis genau den politischen Nerv und vermag somit nur schwerlich die managerielle Vereinnahmung verhindern“ (ebd.: 262). Die Ausrichtung an messbaren Wirkungswahrscheinlichkeiten trifft sich mit betriebswirtschaftlichen Kalkulationen und die Frage um Wirkungen befindet sich damit im Kontext von Effektivitäts- und Effizienzüberlegungen:

„Evaluation und Wirkungsforschung werden in diesem Zusammenhang zum Instrument eines Strategischen Controllings, sie sind Bestandteil der laufend durchgeführten Leistungsmessung in Organisationen, die Soziale Arbeit anwenden bzw. finanzieren“ (Dahme/Wohlfahrt 2010: 215).

Somit sind Professionelle dazu angehalten, zu lernen, „dass Zahlen, Kennziffern und Indikatoren die Hauptsprache des Controllings wie der Evaluation von Ergebnissen und Wirkungen sind“ (Dahme/Wohlfahrt 2012: 87). Erfolg wird mit Qualität bzw. Wirksamkeit der Dienstleistungserbringung gleichgesetzt und in manchen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, wie beispielsweise in der Jugendhilfe, mittlerweile auch kontraktuell zwischen Auftraggeber und Leistungserbringer festgelegt und abgesichert (vgl. Dahmen 2011).

Die Schnittstelle bestimmter What-Works-Prämissen einer evidenzbasierten Praxis und einer managerialistischen Wirkungsorientierung zeigt sich auch in der Forderung nach Transparenz und Steuerung sozialarbeiterischer Praxis durch Standardisierung:

„Dem Managerialismus geht es im Wesentlichen darum, die Selbststeuerung durch Zielvereinbarungen, Richtlinien und Zertifizierungssysteme sowie durch ein (dezentralisiertes) System von Kontrollketten und Evaluations- und Auditprozessen zu ersetzen, deren Basis quantifizierbare – und insofern intersubjektiv nachvollziehbare bzw. unmittelbar prüfbare – Kriterien und Indikatoren sind“ (Ziegler 2012: 97).

Mit dieser Neuausrichtung Sozialer Dienste im Sinne einer manageriellen Steuerung vollzieht sich gleichsam auch eine „Ökonomisierung des Wissenschaftsbetriebs“ (Dahme/Wohlfahrt 2012: 88), die auch die Produktion von Wissen dem Kriterium von Effizienz unterwirft. Dies lässt sich nach Dahme und Wohlfahrt (2012) auch am Wandel der Evaluationsforschung festmachen, die sich sukzessive der Leistungsmessung verordneter Wirkungsziele verschrieben hat und sich damit nicht mehr allzu sehr von Controllingverfahren unterscheidet.

„Diese Entwicklung ist Ausdruck dafür, dass Wirkungsforschung sich heute zunehmend weniger mit der Überprüfung des Erreichens gesellschaftspolitisch gesetzter Ziele beschäftigt (also z.B. Armutsbekämpfung, Schaffung von Ausbildungsplätzen), sondern vorrangig organisationale Leistungsmessung mit Effizienzfokus ist“ (ebd.: 86).


5. Schlussbemerkung

“The promise of modernity, however, is that risk can be assessed and controlled by expert knowledge, or at least procedures put in place to minimise risks“ (Trinder 2000: 6).

Das vorangestellte Zitat mag das Bedürfnis einer „culture of accountability and regulation“ (Webb 2002: 47) nach Standardisierung und Vorhersehbarkeit erklären. Gleichzeitig ist evident, dass eine unreflektierte Übernahme bestimmter Prämissen einer evidenzbasierten Praxis einer daran geknüpften Hoffnung auf Professionalisierung und Rehabilitierung der Sozialen Arbeit diametral entgegen steht, indem sie einer „cookbook social work“ (Otto/Ziegler 2008: 275) näherstehen als zu Ideen professioneller Autonomie und Reflexivität. Die entscheidende Frage in diesem Zusammenhang lautet wohl, ob Wirkungsforschung und die von ihr generierten Erkenntnisse die professionelle Praxis auf ein empirisches Fundament stellen möchte oder ob sie als standardisierte Anleitung Ermessensspielräume einschränkt und damit professionelle Entscheidungen ersetzt. Natürlich scheint es trotz aller Widersprüche und Kritik an einer Wirkungsorientierung sinnvoll, sich mit der Frage um Wirkungen zu beschäftigen, nicht zuletzt deshalb, um einer managerialistischen Vereinnahmung etwas entgegen zu setzen, damit sie eben nicht, wie Ziegler (2012: 94) meint, „als ein bloßes Informationsbeschaffungswerkzeug für managerielle Steuerungsfantasien“ dienen kann.

Gleichzeitig muss sich die Soziale Arbeit aber bewusst sein, dass sie im Managerialismus in einer unsäglichen betriebswirtschaftlichen Allianz der „Logik der Finanzverwaltungen“ (Dimmel 2006: 3) und dem Imperativ von „Accountability“ unterworfen ist. Dass damit das Ende einer an Fachlichkeit orientierten Sozialen Arbeit befürchtet wird, dass dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit weicht, muss wohl an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden. In diesem Kontext muss sie sich auch mehr denn je die Frage gefallen lassen, ob ihr sozialanwaltschaftliches Rollenverständnis überhaupt noch adäquat ist oder ob es sich im wirkungsorientierten Vollzug aufzulösen droht (vgl. ebd.). Denn wenn sich „cookbook social work“ und Managerialismus die Hände schütteln, dann stellen sich keine Fragen der Professionalisierung von Sozialer Arbeit mehr, sondern im Gegenteil – wie Dimmel polemisch aber durchaus treffend bemerkt, muss sie in der „Hegemonie des Finanzcontrollings“ nachweisen, „warum es sie überhaupt (noch) geben soll“ (ebd.: 6).


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Über die Autorin

Veronika Reidinger, MA, Jg. 1983
veronika.reidinger@gmail.com

Studium der Soziologie am Institut für Soziologie, Wien; Studium der Sozialen Arbeit an der FH St. Pölten; studentische Mitarbeiterin im Forschungsteam der Kommission Wilhelminenberg; seit 2014 Mitarbeit am Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie






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