Zugang zum Recht (als Menschenrecht) als Voraussetzung für adäquate Partizipation von Klient_innen Sozialer Arbeit

Nina Eckstein, Verena Musil (Standort Wien)

Abstract


Dieser Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, welche Partizipationsmöglichkeiten (sowohl für Sozialarbeiter_innen, als auch für Klient_innen Sozialer Arbeit) die wirksame Inanspruchnahme von Recht bieten kann. Der Zugang zum Recht ist gerade für Menschen, die sich in existenziell schwierigen Situationen befinden, mitunter weniger ausreichend gegeben, als für Menschen mit ökonomisch besserer Ausstattung. Ausreichende Partizipationsmöglichkeiten für Klient_innen mithilfe des Rechts sind aber auch unter einem professionsbezogenen Gesichtspunkt zu diskutieren, da sich Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession versteht und der adäquate Zugang zum Recht aus dieser Perspektive aufgegriffen werden muss, wenngleich angemerkt wird, dass auch in anderen professionsbezogenen Theorien Sozialer Arbeit der Stellenwert und die Ressource des Rechts anerkannt und als relevant erachtet wird.
Der Beitrag skizziert zu Beginn die Ausgangsproblematik näher, um im Folgenden auf die Verwirklichung von Menschenrechten in der sozialarbeiterischen Praxis konkreter einzugehen. Abgerundet wird das Thema durch eine exemplarische Ideensammlung, in der praxisnahe Ansätze und Projekte vorgestellt werden, die den Zugang zum Recht und die damit verbundenen Partizipationsmöglichkeiten für Klient_innen beleuchten.

Schlagworte


Zugang zum Recht; Menschenrecht; Soziale Arbeit; „law clinics“; Sozialanwaltschaften; "legal literacy"; Partizipation

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