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Entwicklung der Zugänge zu Menschen mit Behinderung in der (heutigen) Tschechischen Republik

Abstract

In der Geschichte nehmen wir unterschiedliche Einstellungen zu Menschen mit Behinderung wahr. Auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik werden erste deutlichere Tendenzen zur Eingliederung vor allem in die Bildung bei Comenius (17. Jhd.) aufgenommen. Erste Institutionen mit komplexeren Zugängen entstanden Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wesentliche Änderungen kamen nach dem Jahr 1989. Die Einstellung der Gesellschaft ändert sich allmählich, Menschen mit Behinderung sind häufiger zu sehen (in den Schulen, am Arbeitsmarkt, im Alltagsleben). Ihre Rechte werden (wie in vielen anderen Ländern) wahrgenommen, anerkannt, müssen aber auch umgesetzt werden. In diesem Text wird die Entwicklung kurz dargestellt, näher eingegangen wird auf die letzten 25 Jahre im Schul-, Sozial- und Arbeitsbereich. In der aktuellen Situation wird auf den Prozess der Deinstitutionalisierung in Tschechien Bezug genommen. Keywords: perception of people with disabilities, changes in the history, first institutions, transformation of social services, education, work integration

Schlagwörter

Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung, Änderungen in der Geschichte, erste Institutionen, Transformation der sozialen Dienstleistungen, Bildung, berufliche Integration, perception of people with disabilities, changes in the history, first institutions

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Autor/innen-Biografie

Lucie Procházková (Standort St. Pölten)

PhDr. Lucie Procházková, Ph.D. prochazkova.lucie@ped.muni.cz studierte Sonderpädagogik und Deutsch an der Pädagogischen Fakultät der Masaryk Universität in Brno (Tschechien). Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sozialökonomischen Forschungsstelle in Wien (2002-2007). Seit 2007 arbeitet sie an der Masaryk Universität (seit 2010 am Institut zur Erforschung der inklusiven Bildung). Schwerpunkte ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit: Beschäftigung und soziale Partizipation von Menschen mit Behinderung.


Literaturhinweise