Gemeinwesenarbeit und Integration auf Stadtteilebene– Herausforderungen und Chancen.

Paul Klumpner (Standort Innsbruck)

Abstract


Im Rahmen einer Projektarbeit im Masterstudiengang Soziale Arbeit, Sozialpolitik und -management haben Studierende des MCI Innsbruck von Oktober 2016 bis Juli 2017 zu den Themen Gemeinwesenarbeit und Integration geforscht und gearbeitet. Untersucht wurde die Nachbarschaft rund um eine Unterkunft für Menschen auf der Flucht in der Grassmayrstraße im Innsbrucker Stadtteil Wilten. Die zentrale Frage hinter dem Projekt lautete: Inwieweit können Gemeinwesen- und Kulturarbeit einen Beitrag zu einer integrativen sozialen Stadtteilentwicklung in Stadtteilen mit großen Unterkünften für Menschen auf der Flucht leisten? Mit Blick auf diese Fragestellung haben die Studierenden vor Ort einen Beteiligungsprozess initiiert. In einem ersten Schritt wurde eine Sozialraumanalyse durchgeführt, in deren Zentrum eine Aktivierende Befragung im Untersuchungsgebiet stand. In einer darauffolgenden Akteurskonferenz wurden die Ergebnisse der Befragung – und damit die zentralen „Stadtteilthemen“ – in Wilten vorgestellt. Um den Austausch und gemeinsame Aktivitäten zwischen den BewohnerInnen zu fördern, wurde ein Auftaktfest veranstaltet, ein partizipatives Kunstprojekt in Form eines Bilddialogs durchgeführt und als Abschluss ein Straßenfest organisiert.
Schlagworte: Gemeinwesenarbeit, Integration, Kulturarbeit, Menschen auf der Flucht, Soziale Stadtteilentwicklung

Abstract
During a project work as part of the master degree program “Social Work, Social Policy and Management”, students at the Management Center Innsbruck researched and worked within the fields of community work and integration in the Innsbruck neighborhood Wilten. In the area, a new housing project for people fleeing the violent conflicts in the Middle East and northern Africa was opened in 2016. Between October 2016 and July 2017, the students examined to what extent community- and cultural work can help foster an integrative social urban development at the neighborhood level in areas with large housing projects for refugees. To do so, a participation process was initiated. In a first step, the students conducted a social space analysis with interviews aimed at an activation of local inhabitants. The results of the questionnaire were presented to the inhabitants as central 'neighborhood topics'. To create possibilities for exchange and the formation and strengthening of networks, two neighborhood festivals and a participative art project where realized as part of the project.

Keywords: community work, integration, cultural work, refugees, social urban development

Schlagworte


Gemeinwesenarbeit; Integration; Kulturarbeit; Menschen auf der Flucht; Soziale Stadtteilentwicklung

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