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Professionalisierung in der Sozialen Altenarbeit

Abstract

Die Arbeit mit älteren Menschen wird zunehmend professionalisiert, haben sich doch auch Lebensformen und Produktionsweisen der Gesellschaft zeitgleich mit dem demographischen Wandel verändert. Dennoch dominieren weitgehend pflegerische und medizinische Professionen dieses Arbeitsfeld und die Soziale Altenarbeit ist deutlich unterrepräsentiert. Die Positionierung der Sozialen Altenarbeit ist beeinflusst und bestimmt durch die fehlende rechtliche Abgrenzung in Form eines Berufsgesetzes und den multiparadigmatischen Zugang. Letzterer führt zu Unschärfen im Tätigkeitsprofil. Darüber hinaus lassen defizitäre Altersbilder in der Gesellschaft den Bereich Soziale Altenarbeit selbst zu einem wenig attraktiven Arbeitsfeld werden. Professionelle Soziale Altenarbeit wird daher ihre eigene Expertise entlang ihrer Kompetenzen in diesem Bereich zu schärfen haben, um sich in diesem sich schnell professionalisierenden Tätigkeitsbereich behaupten zu können.

Schlagwörter

Soziale Arbeit, Alter, Professionalisierung, Soziale Altenarbeit

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Autor/innen-Biografie

Franz Kolland

Dr. Franz Kolland Franz.kolland@univie.ac.at Seit 1998 Außerordentlicher Professor für Soziologie am Institut für Soziologie der Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Sozialgerontologie, Bildungssoziologie

Theresa Fibich (Standort Wien)

Theresa Fibich, BEd, BA theresa.fibich@univie.ac.at Seit 2008 Studium der Soziologie an der Universität Wien, seit Juni 2011 Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Wien, u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Studienassistentin. Arbeitsschwerpunkte: Ältere ArbeitnehmerInnen, Pflege, familiale Arbeitsteilung


Literaturhinweise