Zum Konzept der Sozialwirtschaft – Einige Klärungen zum Begriffsverständnis
Abstract
Die Auseinandersetzung mit Sozialwirtschaft ist vor dem Hintergrund der Veränderung der wohlfahrtsstaatlichen Diskussion und der Ökonomisierung des sozialen Sektors in den beiden letzten Jahrzehnten zu führen. Im Beitrag wird das unterschiedliche Verständnis von Sozialwirtschaft im deutschsprachigen Raum sowie in den anderen europäischen Ländern und in der Europäischen Union erläutert. Anschließend werden drei Spezifika der Sozialwirtschaft – die verschiedenen Funktionen sozialwirtschaftlicher Organisationen, die Schaffung eines Quasi-Marktes sowie die Qualitäts- und Wirkungsfeststellung – analysiert. Zum Abschluss werden Zukunftsperspektiven unterschiedlicher Bereiche aufgezeigt.Schlagwörter
Sozialwirtschaft, Funktionen der Sozialwirtschaft, Quasi-Markt, Soziale Dienstleistung, Sozialmanagement
Autor/innen-Biografie
Christine Gruber (Standort Wien)
Mag. Dr. Christine Gruber christlgruber@aon.at Soziologin und Wirtschaftspädagogin, Doktorin der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften 2002 bis 2012 Studiengangsleiterin an der FH Campus Wien, zuletzt des Europ. Joint Degree MA-Studiums Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit (SOWOSEC) sowie Leiterin des Kompetenzzentrums für Soziale Arbeit (KOSAR). Zuvor Leiterin und Lehrende der Akademie für Sozialarbeit für Berufstätige in Wien sowie Universitätsassistentin der Johannes Kepler Universität Linz. Arbeitsschwerpunkte (ausgewählte): Soziologische und Ökonomische Grundfragen sozialer Arbeit mit Fokus auf Management, Evaluierung – Wirkungsforschung, Gender, Curriculumsentwicklung und Didaktik sowie Internationalisierung.