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Migrantinnen im Billiglohnsektor – Eine biografische Studie

Abstract

Die nachfolgende qualitative Forschungsarbeit versammelt die Ergebnisse einer biographischen Studie. Dabei wurden die Lebensgeschichten von zwei Migrantinnen aus Bosnien und Herzegowina mit Hilfe von biographisch-narrativen Interviews erhoben. Diese wurden miteinander in Beziehung gebracht, mit besonderem Fokus auf deren Arbeitserfahrungen im Österreichischen Billiglohnsektor und den daraus abgeleiteten Konsequenzen für die Soziale Arbeit. Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass bedeutende Unterschiede im Alter der Befragten zum Zeitpunkt ihrer Migration begründet sind, wohingegen die positive Selbstverortung der Befragten im Kontext ihrer Positionen im Billiglohnsektor als konstitutive Gemeinsamkeit klar ersichtlich wurde. Darüber hinaus wurden im Zuge der Auswertung verschiedene Emanzipationsprozesse sichtbar, die einen zentralen Stellenwert in der aktuellen Selbstverortung der Interviewpartnerinnen einnehmen. The following qualitative research paper represents a biographical study, which is the result of the project workshop “migration and work”. In the process, the life stories of two female immigrants from Bosnia and Herzegovina were collected through narrative-biographical interviews and interrelated with a particular focus on their work experience in the Austrian low-wage sector and the derived implications for social work. An important outcome is that significant differences are due to the age of the interviewees at the time of migration, whereas their positive self-positioning in the context of their jobs in the low-wage sector was an apparent constitutive commonality. In addition, various emancipation processes became evident in the course of evaluation, which take a central role in the interviewee’s present self-positioning.

Schlagwörter

Migration, Frauen, Migrationen, Arbeitsmarkt, Billiglohnsektor, Emanzipation, Biografische Forschung, Fremdenrecht

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Autor/innen-Biografie

Mihajlo Grbavac-Palmisano

Mihajlo Grbavac-Palmisano, Jg. 1977 m.grbavac@jugendzentren.at 2004-2006 Pate für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bei der Asylkoordination Österreich (www.asyl.at) seit 2006 beim Verein Wiener Jugendzentren als Jugendarbeiter beschäftigt, Schwerpunkt Streetwork, Mobile Jugendarbeit, 2006-2011 Jugendzentrum Hirschstetten, seit 2011 19KMH - Mobile Jugendarbeit in Heiligenstadt (www.jugendzentren.at; www.19kmh.at; www.mobilejugendarbeit.at) 2005-2006 Ausbildung zum Jugendarbeiter/Freizeitpädagogen am IFP - Institut für Freizeitpädagogik Wien. Seit 2011 Bachelorlehrgang für Soziale Arbeit an der FH St. Pölten.

Bernd Leidl (Standort St. Pölten)

Bernd Leidl, Jg. 1981 bernd.leidl.01@gmail.com Sozialbetreuer im Notquartier Haus-Hermes des Wiener Roten Kreuzes seit 2010. 1995-2000 Ausbildung zum Grafik-Designer an der Höheren Graphischen Bundes Lehr- und Versuchsanstalt in 1140 Wien. 2006-2007 Individuelles Diplomstudium Philosophie in Wien. Seit 2011 Bachelorlehrgang für Soziale Arbeit an der FH St. Pölten.


Literaturhinweise