„was schafft raum?“ Evaluierung eines Vermittlungsprogramms für Architektur und Stadtplanung in Wiener Schulen zeigt demokratiepolitisches Potenzial
Abstract
Die Evaluierung des Vermittlungsprogramms für Architektur und Stadtplanung in Wiener Schulen „was schafft raum?“ zeigt, dass 10- bis 14-jährige SchülerInnen mittels Raumübungen sensibilisiert werden können, sich kritisch und reflexiv sowie kreativ mit Raum auseinandersetzen. Ein sozialräumliches Verständnis ist Grundlage dafür, dass Stadtraum als etwas Konstruiertes und Gestaltbares wahrgenommen werden kann. SchülerInnen werden angeregt, sich mit Stadt, Stadtplanung und Architektur auseinanderzusetzen und lernen dabei, sich als AkteurInnen im Raum zu verstehen. Das Vermittlungsprogramm weckt damit gleichzeitig Interesse für Partizipation und Mitgestaltung.Schlagwörter
Architektur, Stadtplanung, Schule, Sozialer Raum, Partizipation
Autor/innen-Biografie
Katharina Kirsch-Soriano da Silva
Dipl.-Ing. Dr. Katharina Kirsch-Soriano da Silva, Jg. 1979 katharinakirsch@gmx.at Architekturstudium an der TU Wien; Forschungsaufenthalte in Deutschland und Brasilien; forscht und arbeitet in den Bereichen Stadtentwicklung, Stadterneuerung, Stadtteilarbeit und sozialer Wohnbau; seit 2014 Leiterin der Stadtteilarbeit in der Caritas Wien; Lektorin an der FH Campus Wien, Department Soziales, Masterstudiengang Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit.
Christoph Stoik (Standort Wien)
Christoph Stoik, MA, Jg. 1971 christoph.stoik@fh-campuswien.ac.at Diplomsozialarbeiter und Master of Community Development; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Campus Wien, Department Soziales, Masterstudiengang Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit; Arbeitsschwerpunkte: Gemeinwesenarbeit, Sozialraumarbeit und -orientierung, Sozialraumanalyse, Soziale Arbeit im öffentlichen Raum, Stadt- und Regionalentwicklung.