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Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession: Perspektiven eines Völkerrechtlers

Abstract

Seit mehr als 20 Jahren wird – angestoßen durch Silvia Staub-Bernasconi – in der Diskussion um den wissenschaftlichen Standort der Sozialarbeit die These vertreten, wonach die Sozialarbeit sich als Menschenrechtsprofession verstehen kann und soll. Was sagt ein renommierter Völkerrechtler dazu? Der Grazer Redaktion des sozialen_kapitals ist es gelungen, dazu mit dem bekannten Völkerrechtler und Menschenrechtsaktivisten, Herrn Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Benedek ein Interview zu führen. Herr Prof. Benedek ist Vorstand des Instituts für Völkerrecht und Internationale Beziehungen sowie Direktor des Europäischen Trainings- und Forschungszentrums für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz; er ist Erster Vorsitzender/Mitglied des Menschenrechtsbeirates der Stadt Graz und langjähriger Leiter der Grazer Refugee Law Clinic. Das Interview mit ihm führte Klaus Posch.

Schlagwörter

Sozialarbeit, Menschenrechte, Völkerrecht, Menschenrechtsprofession

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Autor/innen-Biografie

Wolfgang Benedek

Univ.-Prof. Mag. Dr. DDr. H.c. Wolfgang Benedek, Jg. 1951 Wolfgang Benedek studierte Rechtswissenschaften sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; seit 2002 ist er Leiter des Instituts für Völkerrecht an der Universität Graz. Umfangreiche Lehr- und Forschungstätigkeiten zu den Themen Völkerrecht, Menschenrechtsschutz, Wirtschafts- und Entwicklungsvölkerrecht, Asyl- und Flüchtlingsrecht, Menschenrechte und Religion. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u. a. im Bereich Menschenrechte, Menschenrechenrechtsbildung und Menschenrechtspolitik, Menschenrechte der Frau, Asyl- und Flüchtlingsrecht, Informations- und Medienfreiheit sowie Meinungsäußerungsfreiheit. Als Experte war und ist er u. a. für die Europäische Union, den Europarat, der UNESCO, der Afrikanischen Kommission für die Rechte des Menschen und der Völker, des World University Service (WUS), zahlreicher Universitäten und Regierungen Südosteuropas, der Stadt Graz und des Landes Steiermark und des Innenministeriums. Er gründete u. a. das Europäische Forschungszentrum für Menschenrechte und Universität (UNITEC) sowie das ETC Graz. Die Universitäten von Prishtina und Sarajewo verliehen ihm Ehrendoktorate, Sarajewo die Ehrenbürgerschaft. Weitere Informationen: http://static.uni-graz.at/fileadmin/rewi-institute/Voelkerrecht/CVs/CV_Benedek_2012.pdf

im Interview mit Klaus Posch (Standort Graz)

FH-Prof. HR i.R. Mag. Dr. Klaus Posch, Jg. 1950 Fachhochschul-Professor und von 2001 bis 2015 Leiter des August-Aichhorn-Instituts für Soziale Arbeit an der FH JOANNEUM in Graz. Zuvor ab 1979 Bewährungshelfer und von 1983 bis 2001 Leiter der Bewährungshilfe Steiermark. Studium der Evangelischen Theologie, Psychologie und Soziologie an den Universitäten Wien und Salzburg; außeruniversitäre Ausbildungen zum Psychoanalytiker und Gruppenpsychotherapeut. Publikationen auf den Gebieten der Sozialen Arbeit, insbesondere Methoden in der Sozialarbeit, klinische Psychologie (Dissozialität), Psychoanalyse und Sozialmanagement.


Literaturhinweise