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Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Digitale und soziale Kompetenzen im Umbruch

Abstract

Der vorliegende Beitrag fokussiert das Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit (KiJuA) und befasst sich mit neuen Anforderungen, mit welchen Beschäftigte durch die voranschreitende Digitalisierung der Gesellschaft und das verstärkte Nutzen digitaler Medien durch deren Dialoggruppe (Kinder und Jugendliche) konfrontiert sind. Mittels Mixed-Methods-Ansatz wurde erforscht, welche Kompetenzen, welches Know-how und welche Fähigkeiten die Beschäftigten der KiJuA brauchen, um diesen neuen Anforderungen professionell zu begegnen. Die Untersuchung zeigt, dass persönliche Kompetenzen wie eine generelle Offenheit gegenüber digitalen Themen sowie eine professionelle Haltung für die Beschäftigten der KiJuA wichtiger sind als konkrete, auf einzelne Tools bezogene Skills. Jugendliche verbringen zwar viel Zeit mit digitalen Devices, sind selbst aber oft eher digital naives und bringen wenig Hintergrundwissen zu Funktionsweisen technischer Geräte oder Datenschutz mit. Inklusion und der Chancengleichheit dürfen nicht aus den Augen gelassen werden.

Schlagwörter

Digitalisierung, digitale, Jugendarbeit, Offene, Kompetenzen

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Autor/innen-Biografie

Max Kölbl

Max Kölbl, BA MA

max.koelbl@fh-joanneum.at

Max Kölbl studierte Soziologie an der Karl-Franzens-Universität in Graz und unterstützt das Institut für Soziale Arbeit der FH JOANNEUM seit Juni 2019. Erfahrung sammelte er in Arbeits- und Migrationssoziologie sowie in der Forschung im Jugend- und Menschenrechtsbereich sowie in sozialwissenschaftlicher Evaluation. Neben methodischen Kenntnissen hinsichtlich quantitativer Verfahren bringt er Erfahrung aus der Praxis qualitativer Sozialforschung mit, besonders aus der Interviewforschung sowie verschiedensten Ansätzen der qualitativen Datenanalyse.

Christiane Reischl

Christiane Reischl, MA MSc

christiane.reischl@fh-joanneum.at

Christiane Reischl studierte Soziologie und Umweltsystemwissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Arbeits-, Organisations- und Techniksoziologie. Derzeit Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz. Seit 2018 Mitarbeiterin am Institut für Soziale Arbeit an der FH JOANNEUM. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Digitalisierung der Arbeit, Inklusion am Arbeitsmarkt.

Marie-Therese Sagl (Standort Graz)

Mag.(FH) Dr. Marie-Therese Sagl

marie-therese.sagl@fh-joanneum.at

Marie-Therese Sagl ist Sozialarbeiterin, promovierte Soziologin sowie selbstständige Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin. Nach beruflichen Stationen in der Arbeitsintegration von Jugendlichen, der Regionalentwicklung zum Thema Jugend, der Standort- und Projektleitung von Jugendzentren und Gemeinwesenprojekten in Graz und der Oststeiermark sowie der Studiengangsleitung für Soziale Arbeit an der HS Fresenius in München ist sie seit 2019 am Institut für Soziale Arbeit an der FH JOANNEUM als Dozentin tätig. Schwerpunkte in Lehre und Forschung: soziale Nachhaltigkeit, (digitale) Jugendarbeit, Gemeinwesenarbeit, Projektmanagement, empirische Sozial(arbeits)forschung, Stadt- und Regionalentwicklung, Supervision und Reflexion.


Literaturhinweise