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Herausforderungen der interdisziplinären Zusammenarbeit in der gesundheitlichen Primärversorgung in ländlichen Regionen in der Steiermark

Abstract

Die medizinische und gesundheitliche Primärversorgung ist in Österreich einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Besonders in entlegeneren ländlichen Regionen besteht ein Mangel an ÄrztInnen, vor allem an FachärztInnen. Neu geschaffene Primärversorgungseinheiten sollen die ambulante medizinische Primärversorgung stärken und dabei die Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsprofessionen unterstützen. Gleichzeitig werden in den österreichischen Gesundheitszielen die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Gewährleistung gesundheitlicher Chancengleichheit genannt; die psychosoziale Versorgung spielt dabei eine zentrale Rolle.

Dieser Beitrag setzt sich auf Basis einer umfassenden empirischen Analyse mit der Abdeckung des Bedarfs an psychosozialer Primärversorgung und mit der Ausgestaltung der interdisziplinären Zusammenarbeit in zwei ländlichen Regionen in der Steiermark auseinander. Dabei werden auch Herausforderungen wie die Zusammenarbeit zwischen Community Nurses und SozialarbeiterInnen mit Aufgaben wie Link Work im Kontext des Social Prescribing in den Blick genommen.

Schlagwörter

Primärversorgung, interdisziplinäre, Zusammenarbeit, psychosoziale, Primärversorgungseinheiten, Community, Nurses, Social, Prescribing, Link, Work

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Autor/innen-Biografie

Johanna Muckenhuber

PD MMag. Dr. Johanna Muckenhuber

johanna.muckenhuber@fh-joanneum.at

Forscht und lehrt als Dozentin an der FH JOANNEUM Graz und ist nebenberuflich als Psychotherapeutin (KIP) tätig. Sie studierte Soziologie und Psychologie an den Universitäten Graz, Wien und Paris X, promovierte an der Universität Wien und dem Institut für Höhere Studien Wien und habilitierte an der Medizinischen Universität Graz im Fach Sozialmedizin. Sie war unter anderem als Professorin am Institut für Soziologie der Universität Graz und als Fulbright Gastprofessorin an der University of Minnesota in Minneapolis tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen soziale Ungleichheit, Arbeit, Gesundheit und Wohlbefinden, nachhaltige Arbeit und nachhaltiges Leben unter Berücksichtigung von Gender, Alter und Auswirkungen der Digitalisierung.

Miriam Burkia Stocker

Miriam Burkia Stocker, BA MA

miriam.burkiastocker@fh-joanneum.at

Ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziale Arbeit an der FH JOANNEUM. Sie studierte an den Universitäten Salzburg, Trient (ITA) und Graz Soziologie. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Gesundheitssoziologie und der Armutsforschung.

Kathryn Hoffmann

assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Kathryn Hoffmann, MPH

kathryn.hoffmann@meduniwien.ac.at

Ist Ärztin für Allgemein- und Familienmedizin. Sie absolvierte ÖÄK-Diplome für psychosoziale und psychosomatische Medizin. Sie ist im Bereich Public Health als assoziierte Professorin an der Medizinischen Universität Wien tätig. Sie habilitierte 2017 im Fach Allgemein- und Familienmedizin und ist seit 2020 Leiterin der Unit „Versorgungsforschung und Telemedizin in der Primärversorgung“ der Abteilung für Sozial- und Präventivmedizin, Zentrum für Public Health, MedUni Wien. Sie ist Österreichvertreterin beim European General Practice Research Network, Mitglied beim European Forum for Primary Care und Gründungsmitglied des Österreichischen Forums Primärversorgung im Gesundheitswesen. Seit 2022 ist Prof. Hoffmann zusätzlich Senior Health Expert für Primärversorgung bei der Gesundheit Österreich GmbH.

Regina Roller-Wirnsberger (Standort Graz)

Univ. Prof. Regina Roller-Wirnsberger MD, MME

regina.roller-wirnsberger@medunigraz.at

Ist Professorin der geriatrischen Medizin an der Medizinischen Universität Graz (MUG) und Leiterin der Research Unit „Altern und Altersmedizin“ an der MUG. Sie ist Mitglied der European Geriatric Medicine Society (EUGMS), der European Academy for Medicine of Ageing (EAMA), International Association of Gerontology and Geriatrics for the European Region (IAGG-ER) und der European Innovation Partnership of Active and Healthy Ageing Working Group (EIPonAHA-RSCN) und kooperiert in einem paneuropäischen Konsortium zum Thema frailty und chronische Erkrankungen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen des komplexen Care Managements mit allen Aspekten der sekundären und tertiären Prävention für gesundes Altern.


Literaturhinweise