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Palliativversorgung in der Wohnungslosenhilfe: Lebenssituationen und Versorgungsbedarfe wohnungsloser Menschen am Lebensende aus der Perspektive der Klinischen Sozialen Arbeit

Abstract

In diesem Beitrag werden die Lebenssituationen wohnungsloser Menschen am Lebensende und bestehende strukturelle Versorgungslücken in der Palliativbegleitung dargestellt. Die Daten wurden mittels elf leitfadengestützter Interviews mit insgesamt 18 Fachkräften aus der Wohnungslosenhilfe, der Hospiz- und Palliativversorgung sowie der niederschwelligen medizinischen Versorgung erhoben und anhand der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unterstützung wohnungsloser Menschen an ihrem Lebensende komplex ist, wobei individuelle und strukturelle Besonderheiten miteinander in Wechselwirkung stehen. Der Umgang mit Tod und Sterben von Klient:innen wird von Fachkräften unterschiedlich erlebt, da verschiedene Faktoren einen Einfluss auf ebendieses haben. Die Klinische Soziale Arbeit kann einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung wohnungsloser Menschen in ihrer letzten Lebensphase leisten. 

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Autor/innen-Biografie

Beate Haberhofer

Absolventin des Masterstudiums Sozialraumorientierte und Klinische Soziale Arbeit an der FH Campus Wien. Derzeit tätig in der Wohnungslosenhilfe (Grundversorgung) in Niederösterreich. 


Literaturhinweise