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„Damit das irgendwie funktionieren kann.“: Aktuelle Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten Kliniksozialarbeitender in Tirol

Abstract

Die Kliniksozialarbeit in Tirol steht gegenwärtig vor wachsenden Herausforderungen: Multiple gesellschaftliche Krisen, zunehmende Komplexität sozialer Problemlagen und eine Ökonomisierung des Gesundheitssystems prägen den Arbeitsalltag. Die damit einhergehenden Auswirkungen für den Praxisalltag analysiert der vorliegende Beitrag auf Basis qualitativer Daten. Methodisch wurde ein induktiv-explorativer Ansatz in Anlehnung an die Grounded Theory Method gewählt, wobei die Perspektiven von zehn Sozialarbeitenden in Form von Praxisjournalen und teilnarrativen Interviews einbezogen wurden. Die Ergebnisse zeigen ein Spannungsfeld zwischen hohem professionellem Anspruch und eingeschränkten strukturellen Rahmenbedingungen, wobei auch Handlungsmöglichkeiten identifiziert werden konnten: Systematische Dokumentation, politisches Engagement, kreative Lösungsansätze sowie insbesondere kollegiale Vernetzung und kollektive Organisation erweisen sich als wirksame Strategien zur Stärkung professioneller Handlungsfähigkeit. Der Beitrag verdeutlicht die Relevanz des dritten Mandats der Sozialen Arbeit als Chance für die strukturelle Weiterentwicklung der Kliniksozialarbeit.

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Autor/innen-Biografie

Lena Rolvering

War Projektmitarbeiterin am MCI Department für Soziale Arbeit und MCI Research Center for Social & Health Innovation in Innsbruck und ist nun als akademische Mitarbeiterin am Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen an der Universität Heidelberg tätig.


Literaturhinweise