Überrundet. Eine Vermutung.Was erwerbswirtschaftliche (und andere) von Social-Profit-Organisationen (unter anderem) in puncto Moralität lernen könnten.

Paul Reinbacher (Standortredaktion Wien)

Abstract


Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftsweiter Diskussionen über eine umfassende soziale Verantwortung korporativer Akteure könnte der im Feld Sozialer Arbeit zwischen Maschinenmetapher und Managementmoden geführte Organisationsdiskurs dazu beitra-gen, einerseits Non- bzw. Social-Profit-Organisationen als Good-practice-Beispiele für gelungenen Umgang mit Moralität nicht nur von Individuen sondern auch von Organisa-tionen zu präsentieren, sowie andererseits als deren akademische Reflexionsinstanz ein neues Bild der Organisation mit Hilfe der Metapher vom »moralischen Akteur« zu entwi-ckeln. Damit ließe sich sowohl eine Brücke zwischen Organisationsdiskursen in der So-zialen Arbeit und jenen in anderen (sozialwissenschaftlichen) Disziplinen schlagen, als auch nicht zuletzt im Zuge der Suche nach »Organisationsverantwortung« (vgl. Klaus Posch in der letzten Ausgabe) der Moral als eigenständiger Dimension organisationaler Wirklichkeit zu ihrem Recht verhelfen.

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