Obdachlose EU-Bürger_innen und die Wiener Wohnungslosenhilfe. Eine Bestandsaufnahme

Peter Chwistek (Standort Wien)

Abstract


Die Zielsetzung dieses Artikels besteht in einer Bestandsaufnahme der Situation von obdachlosen und nach dem Wiener Sozialhilfegesetz nicht-anspruchsberechtigten EU-Bürger_innen in Wien, denen aufgrund mangelnder (Sozial-)Versicherungs- u. Meldezeiten eine Unterbringung in vom Fonds Soziales Wien (FSW) geförderten Einrichtungen (Notquartiere, Wohnhäuser …) der Wiener Wohnungslosenhilfe (WWH) verwehrt wird.

Nach einer verkürzten Darstellung wesentlicher Themenbereiche um den nicht-anspruchsberechtigten Personenkreis (NAP) – Arbeitnehmer_innenfreizügigkeit, Anspruchsvoraussetzungen in der WWH – verdeutlicht die Beschreibung der Ereignisse um die studentische Audimax-Besetzung des Jahres 2009 den Beginn der vom FSW geförderten Winterpakete. Anschließend wird auf die Heterogenität der Zielgruppe und die damit zusammenhängenden, unterschiedlichen Problem- u. Bedarfslagen eingegangen. In einem abschließenden Resümee werden auf insgesamt drei Ebenen (EU, Land, Soziale Arbeit bzw. Zielgruppe) Schlussfolgerungen gezogen, die aus einer sozialarbeiterischen Perspektive einen wünschenswerten Umgang mit der Problematik von obdachlosen EU-Bürger_innen darstellen.

Dieser Artikel bezieht sich in wesentlichen Teilen auf meine Bachelor Abschlussarbeit mit dem Titel „Obdachlose EU-BürgerInnen und die Wiener Wohnungslosenhilfe. Anspruchsvoraussetzungen in der Wiener Wohnungslosenhilfe und Angebotsstruktur für nicht-anspruchsberechtigte EU-BürgerInnen“, welche am 11.02.2013 an der FH Campus Wien im Studiengang Soziale Arbeit, Bachelorstudium eingereicht wurde.

Schlagworte


Obdachlose EU-Bürger_innen, Wien, Wiener Wohnungslosenhilfe, Anspruchsvoraussetzungen, Wiener Sozialhilfegesetz, Migration, Nicht-Anspruchsberechtigte, NAP, erweiterte Zielgruppe

Volltext:

HTML PDF



System hosted at Graz University of Technology