Systemtheoretische Betrachtung des Überganges Schule/Beruf als Konzeption für eine Reform des Übergangsmanagements Schule/Beruf am Beispiel Tirol

Anita Gmeiner (Standort Innsbruck)

Abstract


Am Beispiel von Tirols aktuellem Übergangsmanagement Schule/Beruf sind im Rahmen einer Masterarbeit basierend auf einem Soll-Ist-Abgleich systemtheoretische Handlungsvorschläge für Unterstützungsangebote und Vernetzungsstrukturen im Übergang Schule/Beruf in Tirol erarbeitet worden. Unter dem Übergangsmanagement Schule/Beruf versteht man die Bündelung und Koordination von Maßnahmen und Institutionen, welche die berufliche Integration junger Menschen verfolgen. In diesem Aufsatz werden theoretische Grundlagen für ein systemisches Übergangsmanagement Schule/Beruf beschrieben und in Form von „Soll-Kriterien“ für die Unterstützungsangebote und die Vernetzungsstrukturen auf der Handlungsebene abgeleitet. Es werden Wege aufgezeigt, die umfassende Strategien zur Verringerung von Jugendarbeitslosigkeit ermöglichen sollen. Neben den theoretischen „Soll-Kriterien“ werden systemisch gedachte Zukunfts- und Entwicklungsperspektiven im speziellen für den Übergang Schule/Beruf in Tirol beschrieben. Diese Entwicklungsperspektiven können auch ideengebend für andere europäische Regionen sein.

Schlagworte


Jugendarbeitslosigkeit; Übergangsmanagement; Systemtheorie; Soziale Arbeit; Silvia Staub-Bernasconi; Pierre Bourdieu

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