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Partizipation für alle? Perspektiven auf den Partizipationsbegriff ausgehend von der Beteiligung Arbeitssuchender

Abstract

Partizipation wird seit Ende des 20. Jahrhunderts in der sozial- und politikwissenschaftlichen Forschung und Praxis heftig diskutiert. Immer mehr Bevölkerungsgruppen sollen an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen aktiv mitwirken können. Für die Soziale Arbeit stellt sich nun die Frage, inwieweit es dem Konzept der Partizipation tatsächlich gelingt, menschenrechtlich verankerte Mitbestimmungsrechte bestimmten Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Am Beispiel der Arbeitssuchenden wird deutlich, dass die Beteiligung dieser Bevölkerungsgruppe im Bereich der politischen und sozialen Partizipation geringer ist als jene von Erwerbstätigen. Beteiligungsmöglichkeiten im Prozess der Arbeitsfindung sind nicht strukturell verankert. Ausgehend von empirischen Befunden wird versucht, Anstöße zur Reflexion des Partizipationsbegriffes und der Beteiligungspraxis in der Sozialen Arbeit allgemein und im Speziellen im Feld der Arbeitsmarktpolitik zu geben.

Schlagwörter

Arbeitslosigkeit, Partizipation, politische Partizipation, freiwilliges Engagement, Arbeitsmarktpolitik

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Autor/innen-Biografie

Esther Brossmann (Standort Graz)

Esther Brossmann MA MA, Jg. 1989 esther.brossmann@gmail.com Pädagogikstudium an der Karl-Franzens-Universität Graz. Anschließend Masterstudium Soziale Arbeit an der FH Joanneum Graz (Abschluss 2013) sowie Masterstudium Sozialpädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz (Abschluss 2014). Aktuell Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin der Frauen- und Mädchenberatung Hartberg.


Literaturhinweise