Betreutes Konto – quo vadis? Erfolgsmodell am Scheideweg?

Thomas Valina (Standort Wien)

Abstract


Dieser Beitrag zeigt Herausforderungen im Umgang mit Betreuten Konten für die Soziale Arbeit auf. Nach einer Einführung und der Erklärung des Modelles wird die aktuelle Verwendung dieses Werkzeuges einer kritisch-fachlichen Analyse unterzogen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Aufgaben und Funktionen der Kontobetreuung gelegt. Es wird aufgezeigt, dass die professionelle Verwendung dieses Werkzeuges eine hohe fachliche Kompetenz voraussetzt, die nur durch entsprechende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen abgesichert werden kann. In einem Exkurs wird auf die besonderen Herausforderungen durch das neue Erwachsenenschutzgesetz näher eingegangen.

Schlagworte: Betreutes Konto, Wohnungssicherung, Beratung, Betreuung, Erwachsenenschutz, Schuldnerberatung, finanzielle Allgemeinbildung

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This paper presents challenges in dealing with supervised bank accounts (Betreutes Konto) for social work. After an introduction and an explanation of the model, the current use of this tool is subjected to a critical-technical analysis. Specific attention is paid to the tasks and functions of assistance for the account holders. It is shown that the professional use of this tool requires a high level of expertise, which can only be secured by appropriate training and further education. In a digression, the special challenges of the new Adult Protection Act (Erwachsenenschutzgesetz) will be discussed.

Keywords: supervised bank account, jam-jar account, secure accommodation, counselling, advice, adult protection, debt counselling, financial literacy

Schlagworte


Betreutes Konto, Wohnungssicherung, Beratung, Betreuung, Erwachsenenschutz, Schuldnerberatung, finanzielle Allgemeinbildung

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