Das Betreute Konto? Abgelehnt! Warum Klient_innen der Wiener Wohnungslosenhilfe das Betreute Konto ablehnen und was das für die Praxis der Sozialen Arbeit bedeutet

Katharina Reuscher, Elisabeth Zepnik-Horniczek (Standort Wien)

Abstract


Der folgende Artikel stellt die Forschungsergebnisse der Gruppenbachelorarbeit Motive und Gründe von Klient_innen der Wiener Wohnungslosenhilfe für die Ablehnung des Betreuten Kontos am Beispiel Haus Sama und Betreutes Wohnen des Wiener Hilfswerk vor. Diese werden zusätzlich in Bezug auf das Thema Niederschwelligkeit und Selbstorganisation interpretiert und mit der Thematik in Zusammenhang gebracht. Außerdem werden die Bedeutung der Ergebnisse für die Soziale Arbeit beleuchtet und Interventionsvorschläge für mehr Akzeptanz des Betreuten Kontos unterbreitet.  

Schlagworte: Betreutes Konto, Existenzängste, Beziehungsarbeit, Ablehnung, Niederschwelligkeit, Selbstorganisation, Kontrolle

 

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The following article presents the research results of the group thesis Motives and reasons for the refusal of Betreutes Konto by clients of the Wiener Wohnungslosenhilfe using the example of Haus Sama and assisted living by Wiener Hilfswerk. These are additionally interpreted and put into context with the topic of low-threshold and self-organisation. In addition, the significance of our research results for social work is highlighted and proposals for intervention for greater acceptance of the Betreutes Konto are made.

Keywords: Betreutes Konto, fear of losing one´s living circumstances, relationship work, refusal, low-threshold, self-organisation, monitoring


Schlagworte


Betreutes Konto, Existenzängste, Beziehungsarbeit, Ablehnung, Niederschwelligkeit, Selbstorganisation, Kontrolle

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