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Streamwork und die Vernetzung virtueller Sozialer Arbeit

Abstract

Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der Masterarbeit Streamwork – Die Exploration des Erstkontaktes der virtuellen Sozialen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf sozialen Medien unter Berücksichtigung der Datenschutz-Grundverordnung (Brandstätter/Maier/Paukowitsch/Stuhr 2020). Im Rahmen der Arbeit wurden vier verschiedene Schwerpunkte virtueller Sozialer Arbeit erforscht: (1) Die Bedeutung des Datenschutzes in verschiedenen Einrichtungen der Sozialen Arbeit, (2) die Einstellung von User*innen zu (algorithmischer) Kontaktaufnahme auf Facebook, (3) die Beratung durch Lai*innen auf Tumblr und (4) das Online-Streetwork-Projekt „Jamal-al-Khatib“.

Die Untersuchung zeigt, dass bereits viele Praxisprojekte zu und umfangreiche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sozialer Arbeit in den digitalen Lebenswelten stattfinden, dass diese jedoch kaum miteinander vernetzt sind. Unter dem Neologismus Streamwork können die vielfältigen Angebote Sozialer Arbeit im Internet gesammelt, in Verbindung gebracht und erforscht werden. Damit wird es für die virtuelle Soziale Arbeit einerseits möglich, sich in die Reihe der klassischen Methoden der Sozialen Arbeit einzuordnen, andererseits wird der Weg zur Anerkennung des virtuellen Raumes als neue Lebenswelt der Nutzer*innen der Sozialen Arbeit geebnet. Im folgenden Artikel werden sowohl die Forschungsergebnisse der vier Schwerpunkte der Masterarbeit vorgestellt als auch das Potenzial der virtuellen Sozialen Arbeit unter der Bezeichnung Streamwork diskutiert.

Schlagworte: Streamwork, Digitalisierung, virtuelle Soziale Arbeit, Datenschutz, Jugendarbeit, Methoden der Sozialen Arbeit

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The article presents the results of the master thesis Streamwork – Die Exploration des Erstkontaktes der virtuellen Sozialen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf sozialen Medien unter Berücksichtigung der Datenschutz-Grundverordnung (Brandstätter/Maier/Paukowitsch/Stuhr 2020). In this research project, four different focal points of virtual social work were explored: (1) the role and implementation of the EU-General Data Protection Regulation in various social work institutions, (2) the attitude of users towards (algorithmic) contact on Facebook, (3) counselling offered by lay people on Tumblr and (4) the online street work project “Jamal-al-Khatib”.

The study shows that there is a vast variety of existing online projects and scientific discourse on the topic, but that these are barely connected to each other. Under the neologism Streamwork, the manifold offers of social work on the Internet can be collected, connected, and researched. On the one hand, this makes it possible for virtual social work to fit in with the classical methods of social work, and on the other hand, it paves the way for the recognition of virtual space as a new life-world for addressees of social work. In the following article, the research results of the four focal points of the master thesis will be presented and the potential of virtual social work under the term Streamwork will be discussed.

Keywords: Streamwork, digitalization, virtual social work, data protection, youth work, methods of social work

Schlagwörter

Streamwork, Digitalisierung, virtuelle Soziale Arbeit, Datenschutz, Jugendarbeit, Methoden der Sozialen Arbeit

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Autor/innen-Biografie

Roman Brandstätter

Roman Brandstätter, BA

roman.brandstaetter@outlook.com

Zurzeit in der Suchtberatung Caritas als Sozialarbeiter tätig. Abschluss des Bachelorstudiums der Sozialen Arbeit 2017 an der FH St. Pölten. Angestrebter Abschluss des Masterstudiums der Sozialen Arbeit im Juni 2021 an der FH St. Pölten. Schwerpunkte: Gender, Sexualität und Digitalisierung.

Petra Paukowitsch (Standort St. Pölten)

Petra Paukowitsch, BSc MA

petra.paukowitsch@gmx.at

Mehrjährige Tätigkeit als Ergotherapeutin im Bereich der Sozialpsychiatrie, Abschluss des Masterstudiums der Sozialen Arbeit 2020 an der FH St. Pölten. Aktuell hauptberuflich als Lehrende im Bachelorstudiengang Ergotherapie an der FH Campus Wien tätig.


Literaturhinweise