Neue Ansätze am Übergang in die Wohnungslosenhilfe. Konzept ambulante Wohnbetreuung, Schnittstelle MA11/WWH, Niederschwelliges Jugendhaus, 2009/2010

Abstract

In den letzten Jahren ist den MitarbeiterInnen der Wohnungslosenhilfe eine steigende Anzahl von jungen wohnungslosen Menschen aufgefallen, die in den bestehenden Einrichtungen nicht adäquat betreut werden können. Im Herbst 2007 wurde von einigen Trägerorganisationen der Wiener Wohnungslosenhilfe eine Arbeitsgruppe zu dieser Thematik eingerichtet. Dieser ExpertInnengruppe sind 2009/2010 auch MitarbeiterInnen der Drogenhilfe und der Kinder- und Jugendanwaltschaft der Arbeitsgruppe beigetreten sowie 2011 ein Vertreter des FSW. Auch gab es Teilnahmen seitens der MAG 11. In der ersten Arbeitsperiode (2007/2008) hat die Arbeitsgruppe ein Grundlagenpapier zur Situation von Jungen Wohnungslosen allgemein (18- bis 30-Jährige) in Wien ausgearbeitet. Insbesondere wurden die Ursachen und Hintergründe beleuchtet sowie Schlussfolgerungen und konkrete Verbesserungsvorschläge in den Bereichen Wohnen, Arbeit oder Tagesstruktur, Freizeit sowie in der Prävention ausgearbeitet. Die Aufgabenstellung für das Arbeitsjahr 2009/2010 bestand darin, insbesondere die Probleme und Bedürfnisse sowie Verbesserungsmöglichkeiten für die Gruppe der 17- bis 19-Jährigen zu analysieren, da es auffällig war, dass vermehrt ganz junge Menschen um den 18. Geburtstag mit und ohne „MAG11 Erfahrung“ in den Institutionen der Wohnungslosenhilfe um Unterstützung anfragten.
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