Wissenschaftspreis

Österreichischer Wissenschaftspreis Soziale Arbeit 2020/21

1. Ziel und auslobende Institution

Innovative Forschungen in der Sozialen Arbeit sind eine wichtige Grundlage zur Lösung sozialer Probleme in Österreich, Europa und der Welt. Die Ausbildung in der Sozialen Arbeit findet in Österreich an verschiedenen Fachhochschul-Standorten statt. Diese innovativen Forschungen zu sozialen Problemen werden von vielen Studierenden aufgegriffen und bearbeitet. Das Ziel des Wissenschaftspreises ist einen Beitrag zu leisten, diese neuen Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Forscher*innen für ihre innovativen Forschungsergebnisse auszuzeichnen.

Mit dem Wissenschaftspreis des „Vereins für die Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialen Arbeit“ (Herausgeber der Zeitschrift „Soziales Kapital“) werden alle zwei Jahre Autor*innen ausgezeichnet, die mit einer hervorragenden wissenschaftlichen Arbeit mit österreichischem Bezug in besonderer Weise zur Entwicklung der Wissensbestände in der Sozialen Arbeit beigetragen haben.

2. Kategorien des Preises

Der Preis wird in folgenden Kategorien verliehen:

I. Dissertationen
II. Masterarbeiten
III. Bachelorarbeiten
IV. Besondere Beiträge wissenschaftlicher Forschung

Mit dem Preis werden ein*e Autor*in oder ein Autor*innen-Team für abgeschlossene und hervorragend beurteilte wissenschaftliche Arbeiten (Kategorie I, II, III) oder für bereits in einem Fachmedium veröffentlichte, wissenschaftliche Beiträge (Kategorie IV) ausgezeichnet.

3. Einreichung

Einreichungen sind bis 30.09.2020 an die Fachjury (vertreten durch drei im Rotationsprinzip ausgewählte Ausbildungsstandorte) unter heidi.danzl@mci.edu zu senden. Zugelassen sind wissenschaftliche Arbeiten und Beiträge, die zwischen 01.08.2018 und 30.09.2020 abgeschlossen bzw. veröffentlicht wurden.

4. Bewertungskriterien

Bei der Beurteilung der eingereichten Forschungsarbeiten werden vor allem die wissenschaftliche Qualität der Arbeit, der Innovationsgrad sowie die sozialarbeiterische Relevanz mit österreichischem Bezug berücksichtigt. Die wissenschaftlichen Verwertungsrechte bleiben bei den Preisträger*innen.

5. Preisgeld

Die Summe des Gesamtpreises beträgt 3.500,- Euro. Das Preisgeld ist über die vier Preiskategorien aufgeteilt: Kategorie I, II und IV jeweils 1000,- Euro, die Kategorie III 500 Euro. In jeder Kategorie wird das Preisgeld einem*einer Preisträger*in oder einem Autor*innen-Team verliehen.

6. Folgende Unterlagen werden DIGITAL benötigt:

KATEGORIE I, II & III: Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation:

  • Antragsformular inkl. Begründung der Einreicher*innen, in welcher Weise die wissenschaftliche Arbeit zur Entwicklung der Sozialen Arbeit beigetragen hat;

  • die wissenschaftliche Arbeit;

  • Nachweis der hervorragenden Beurteilung der Arbeit (z.B. Kopie der Benotung);

KATEGORIE IV: Besondere Beiträge wissenschaftlicher Forschung:

  • Antragsformular inkl. Begründung der Einreicher*innen, in welcher Weise die Forschungsarbeit zur Entwicklung der Sozialen Arbeit beigetragen hat;

  • Digitalisierte/digitale Version des in einem Fachmedium veröffentlichten Forschungsbeitrags;

7. Zusammensetzung der Jury

Über die Preisverleihung entscheidet eine unabhängige Fachjury auf der Grundlage der eingegangenen Nominierungen mit der einfachen Mehrheit ihrer Mitglieder. Die Entscheidung ist endgültig und unanfechtbar. Die unabhängige Fachjury setzt sich aus drei Mitgliedern des „Vereins für die Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialen Arbeit“ zusammen. An Mitglieder der Jury und des Vorstands des Vereins kann der Preis nicht verliehen werden.

8. Preisverleihung im März 2021

Im Rahmen der ogsa (Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit) Jahreskonferenz am 22./23. März 2021 erfolgt die öffentliche Preisübergabe in den vier Preiskategorien.

 

 

Verein für die Förderung wissenschaftlicher Publikationen zur Sozialen Arbeit
ZVR-Zahl 543205244, Sitz Wien

Einreichungen an: heidi.danzl@mci.edu
Ausschreibung zum Download: https://soziales-kapital.at/index.php/sozialeskapital/article/view/674/1218