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„Eyes Wide Shut“ – Community-Work-Traditionen im Spiel mit (Un-)Sichtbarkeiten

Abstract

Im Beitrag „'Eyes Wide Shut' – Community-Work-Traditionen im Spiel mit (Un-)Sichtbarkeiten“ werden die Spielregeln herausgearbeitet, nach denen Phänomene im fachlichen Denken von Gemeinwesenarbeitenden sichtbar werden bzw. sichtbar gemacht werden. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie sich gemeinwesenorientierte Projekte und Initiativen zur Sicht- und Unsichtbarkeit positionieren. Die empirische Basis hierfür bilden insbesondere die Kongressakten der „National Conference on Social Welfare“, welche zwischen 1874 und 1982 alle zwei Jahre in den USA stattfand. Abschließend werden einige Reflexionsangebote für einen professionellen Umgang mit Sicht- und Unsichtbarkeit herausgearbeitet. Schlagworte: Gemeinwesenarbeit, Reflexiv-räumliche Haltung, Hull House, Sozialraumarbeit, Soziale Räume, soziale Ungleichheit, Stadtforschung, Unsichtbarkeit - How do community-oriented projects and initiatives position themselves on visibility and invisibility? How does the specialist expertise of community workers become visible or visible? In the paper "‘Eyes Wide Shut’ – interplay of community work traditions and (in)visibility" the author searches for answers in the documents of "The Congressional Acts of the National Conference on Social Welfare", which took place in the United States every two years between 1874 and 1982. The paper concludes with a series of offers for reflection in order to approach visibility and invisibility professionally. Keywords: Community work, reflexive spatial attitude, Hull House, social space work, social spaces, social inequality, urban research, invisibility

Schlagwörter

Gemeinwesenarbeit, Reflexiv-räumliche Haltung, Hull House, Sozialraumarbeit, Soziale Räume, soziale Ungleichheit, Stadtforschung, Unsichtbarkeit

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Autor/innen-Biografie

Christian Reutlinger (Standort Wien)

Prof. Dr. phil. habil., dipl. Geogr. Christian Reutlinger, 1971  christian.reutlinger@fhsg.ch  Sozialgeograph und Erziehungswissenschaftler, Privatdozent an der TU Dresden (Fakultät für Erziehungswissenschaft). Er leitet die Forschungsabteilung des Instituts für Soziale Arbeit (IFSA) an der FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Auch ist er dort Leiter des Kompetenzzentrums Soziale Räume. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Social Development, Transnationale Soziale Arbeit, Sozialgeographie der Kinder und Jugendlichen, Europäische Jugendforschung, Sozialpädagogische Sozialraumforschung und Sozialraumarbeit.


Literaturhinweise