Partizipation und Selbstbestimmung in der Wiener Wohnungslosenhilfe

Romana Nagele, Marlene Naujoks, David Neusteurer, Martin Schneidewind, Eva Wutzlhofer (Standort Wien)

Abstract


Im folgenden Artikel werden die zentralen Ergebnisse der Gruppen-Bachelorarbeit „Partizipation und Selbstbestimmung in der Wiener Wohnungslosenhilfe“ dargestellt. Diese befasst sich fokussiert mit den beiden zentralen Begriffen „Partizipation“ und „Selbstbestimmung“ und setzt diese in Verbindung mit einem institutionellen Wandel in der Wiener Wohnungslosenhilfe (WWH). Überall dort, wo Menschen von institutionellen Vorgaben und Normen bestimmt werden, besteht einerseits die Möglichkeit, Partizipation und ein selbstbestimmtes Leben zu garantieren und andererseits die Gefahr, diese zur Gänze einzuschränken. Vor einer theoretischen Diskussion dieser oft abstrakten Begriffe wurden durch qualitative Interviews nähere Informationen aus der Praxis der WWH erfasst und mit der Literatur in Verbindung gebracht. Die differenzierten Ergebnisse aus den Interviews zeigten auf, dass es von Sozialarbeiter_innen derzeit ein unterschiedliches Verständnis von Partizipation in der WWH gibt, und dass als Schwierigkeit bei der Umsetzung vor allem strukturelle Bedingungen als Hindernisse beschrieben wurden.

Schlagworte


Partizipation, Selbstbestimmung, Wohnungslosenhilfe

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